Bürgermeister Franz Angerer spricht über den Betrieb der Stadtgemeinde Schärding

„Es gab für alle Situationen klar definierte Vorgaben“,

Bürgermeister Franz Angerer spricht über den Betrieb der Stadtgemeinde Schärding in den vergangenen sieben Wochen der Coronakrise

Foto: Stadtgemeinde Schärding.

Die Stadtgemeinde Schärding hatte bereits am 11. März 2020 begonnen, weitreichende und umfangreiche Maßnahmen für die Aufrechterhaltung der notwendigen Infrastruktur in der Corona-Krisensituation zu setzen. Die ungeahnten Herausforderungen machten es notwendig, tagtäglich die Situation zu analysieren und jeden einzelnen Bereich der Verwaltung, des Bauhofes, des Kindergartens, der Bibliothek sowie des eigenen Wasserwerks jeweils einzeln auf die unterschiedlichen Anforderungen zu bewerten. Diese Bewertungen waren erforderlich um entsprechende Maßnahmen und die dazu geeigneten Strategien schnell auszuarbeiten und einen Fahrplan für eine gesicherte und ausgedehnte Versorgung aller Schärdingerinnen und Schärdinger einleiten und gewährleisten zu können.

Es war von Beginn an wichtig einen erweiterten Überblick über die herausfordernde Situation zu schaffen um geeignete Gegenmaßnahmen planen und die internen Serviceleistungen sicherstellen zu können.

So wurde seitens des Bürgermeisters der Stadt Schärding, Franz Angerer und der Amtsleiterin, Rosemarie Kaufmann, die Personalplanung von Beginn der Einschränkungen und teilweisen Schließungen der Schulen und Kindergärten in Zusammenarbeit und Absprache mit den Leiterinnen und Leitern der verschiedenen Abteilungen permanent festgelegt und getroffen. Die überaus flexiblen und raschen Handlungen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stellten bis zum heutigen Tag einen einwandfreien Ablauf in jeder gemeindeinternen Organisation und jeder Abteilung des Rathauses für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Schärding sicher.

Um dies gewährleisten zu können, wurden alle Abteilungen in zwei Teams geteilt. Wäre es der Fall gewesen, dass eine Abteilung durch eine Infektion mit COVID-19 erkrankungsbedingt ausgefallen wäre, hätte das zweite Team somit sofort den Betrieb aufnehmen können. Gerade im Bereich der Trinkwasserversorgung für alle Bürgerinnen und Bürger wurde die Möglichkeit geschaffen auch von externen Stellen die gesamte Versorgungsanlage leiten und steuern zu können.

Die telefonische Erreichbarkeit des Stadtamtes Schärding war die letzten sieben Wochen rund um die Uhr, auch samstags und sonntags, gegeben. Ebenso wurden dringend notwendige Versorgungen und Zustellungen für die Bürgerinnen und Bürger durch persönliche Zustellungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtgemeinde Schärding im gesamten Gemeindegebiet vorgenommen.

 

Für die kommende Öffnung des Rathauses für den Parteienverkehr wurden Sicherheitsarbeitsplätze für jede Mitarbeiterin und jeden Mitarbeiter eingerichtet, welche nicht nur die Bediensteten dringend schützt, sondern den Bürgerinnen und Bürgern ebenso den nötigen Schutz bieten wird. Auch wurde der Bauhof leistungsstark mit passenden Dienstplänen und Diensteinteilungen für die kommende Zeit berücksichtigt.

 

„Als Bürgermeister der Stadt Schärding war es für mich von Beginn an oberste Priorität die Grundversorgung für alle Bürgerinnen und Bürger sicherstellen zu können. Alle politischen Fraktionen und deren Vertreter wurden täglich über die getroffenen Maßnahmen und Vorkommnisse sowie Entscheidungen seitens des Bürgermeisters und der Amtsleitung durch ein schriftliches Reporting informiert und waren somit in alle Handlungen eingebunden. Dies erfolgte in Form eines detaillierten Lageberichts. Die Personalplanung von 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in einer Krisenzeit ist keinesfalls einfach und stellte uns vor ungeahnte Herausforderungen, jedoch haben alle Bediensteten an einem Strang gezogen und äußerste Loyalität, besten Einsatz und enormen Zusammenhalt bewiesen. Die Herausforderungen durch diesen sich rasant verbreitenden Coronavirus sind weder für uns Gemeinden noch für alle in Österreich lebenden Bürgerinnen und Bürger mit der bereits hinter uns liegenden Zeit vorbei, sondern im Gegenteil, mehr denn je, müssen wir uns durch eine konsequente und richtige Krisenplanung  für die Zukunft vorbereiten. Dies bedeutet Strategien und Lösungen zu finden, mit welchen wir unsere Schärdinger Bürgerinnen und Bürger optimal unterstützen und versorgen können. In Schärding hat es bis jetzt perfekt funktioniert,“ so Bürgermeister Franz Angerer.

 

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