Immer mehr Drogenlenker im Straßenverkehr

 

 

Seitens der Verkehrspolizei können immer mehr Drogenfahrten entdeckt werden. Im Jahr 2018 wurden bis Ende November bereits mehr als 500 Anzeigen aufgrund vom Fahren unter Suchtmitteleinfluss gezählt

„Die Teilnahme am Verkehr unter Einfluss von schweren Medikamenten oder gar Drogen ist absolut rücksichts- und verantwortungslos“, unterstreicht Landesrat für Infrastruktur Mag. Günther Steinkellner.

Summe der bisherigen Anzeigen gemäß §5 STVO

Seit Mitte März 2017 verfügt die Verkehrspolizei des Landes OÖ über verbesserte Möglichkeiten, Drogenfahrten rasch zu unterbinden. Unter zur Hilfenahme sogenannter Drogenvortestgeräte können diverse Suchtgift-Beeinträchtigungen identifiziert werden.

In diesem Jahr wurden von Januar bis Ende November bereits 504 Anzeigen für Fahren unter Suchtmitteleinfluss dokumentiert. „Die Erfahrungen der letzten Jahre zeigen, dass die Zahl der suchtgiftbeeinträchtigten Lenkerinnen und Lenker im Ansteigen begriffen ist.

Seitens der Polizei reagieren wir entsprechend und führen verstärkte Kontrollen in diesem für die Verkehrssicherheit wichtigen Segment durch. Der Konsum beeinträchtigender Substanzen, insbesondere von Alkohol und Suchtgift, verträgt sich nicht mit den immer komplexer werdenden Anforderungen beim Lenken von Fahrzeugen im Verkehr“, so Oberst Klaus Scherleitner von der Verkehrspolizei.

 

Besonders in jüngeren Bevölkerungsschichten unter 35 Jahren werden vermehrt Delikte festgestellt. „Der Einsatz der Drogenvortestgeräte und die erhöhte Aufmerksamkeit der Verkehrspolizei für diesen rasant wachsenden Problembereich ist ein wichtiges Vorgehen, um die Verkehrssicherheit zu steigern“, unterstreicht Landesrat für Infrastruktur Mag. Günther Steinkellner.

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