Innviertel Aktuell News

Bezirk Ried/Innkreis:  Sattelkraftfahrzeug landete in Getreidefeld

Ein ungarischer Staatsangehöriger fuhr am 26. Juli 2019 um 7 Uhr mit seinem Sattelkraftfahrzeug aus Deutschland kommend auf der A8 in Fahrtrichtung Wels. Im Gemeindegebiet von Utzenaich kam er aus unbekannter Ursache vom rechten Fahrstreifen auf den Pannenstreifen und von der Fahrbahn ab. Das Sattelkraftfahrzeug schlitterte die Fahrbahnböschung hinunter, touchierte mehrere
Baumstümpfe, rammte den Wildzaun und kam im Getreidefeld zum Stillstand.
Durch den Verkehrsunfall löste sich die gesamte Ladung, welche nicht
ordnungsgemäß gesichert war. Mehrere hundert Stück Laserzuschnitt, Teile mit einem Gesamtgewicht von ca. 20 Tonnen, wurden im Getreidefeld verteilt. Der Fahrzeuglenker wurde nicht verletzt, er verweigerte gegenüber den Rettungskräften des Christophorus 3 und Rettungssanitätern des ÖRK eine Verbringung ins Krankenhaus.
Die Bergung des verunfallten, totalbeschädigten Sattelkraftfahrzeuges gestaltete sich äußerst kompliziert. Die Feuerwehren Ort i. I. und Traxlham standen mit 24 Personen im Einsatz, säuberten die Fahrbahn und kühlten die abgerissene
Abgasreinigungsanlage des Sattelzugfahrzeuges, welche zu entflammen drohte. Aufgrund des ausgelaufenen Kraftstoffes wurde die Bezirkshauptmannschaft Ried/Innkreis verständigt. Diese ordnete eine großflächige Abtragung des verunreinigten Erdreiches und eine anschließend fachgerechte Entsorgung an.
Die Unfallstelle war für die Dauer von mehreren Stunden (7– 15 Uhr) erschwert passierbar, weshalb sich ein bis zu 15 Kilometer langer Stau bildete, der bis nach Deutschland zurückreichte.

Bezirk Schärding:  Kleintransporter stieß mit Fahrschulauto zusammen – vier Verletzte

Ein 23-Jähriger fuhr am 26. Juli 2019 gegen 16:05 Uhr mit einem Kleintransporter in Suben auf der B149 Subener Straße Richtung St. Florian/Inn. In dem Firmenwagen befanden sich noch ein 23- und ein 25-jähriger Bauarbeiter als Mitfahrer. Alle drei Männer sind aus dem Bezirk Schärding.
Ein 17-jähriger Fahrschüler, ebenfalls aus dem Bezirk Schärding, absolvierte mit einem Fahrschulauto auf der B 149 in Fahrtrichtung Suben eine Ausbildungsfahrt mit einem 63-jährigen Fahrlehrer.
Im Ortschaftsbereich von Schnelldorf kam es zu einem Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Laut Angaben des 23-Jährigen hatte dieser einen Sekundenschlaf, wodurch er auf die Gegenfahrbahn steuerte. Der Fahrschüler versuchte noch dem entgegenkommenden Kleintransporter auszuweichen, konnte jedoch einen Zusammenstoß nicht mehr vermeiden.
Durch den Zusammenstoß wurden vier Beteiligte verletzt. Der 23-jährige Lenker des Kleintransporters blieb unverletzt. Die Verletzten wurden nach der medizinischen Erstversorgung durch den Notarzt an der Unfallstelle in das LKH Schärding eingeliefert. Am Fahrschulauto entstand Totalschaden, am Kleintransporter entstand erheblicher Sachschaden.

 

Bezirk Braunau/Inn:  Pkw stieß frontal gegen Sattelkraftfahrzeug

Am 26. Juli 2019 gegen 11:30 Uhr fuhr ein 54-jähriger ukrainischer Staatsbürger mit einem Sattelzugfahrzeug mit Auflieger auf der Lamprechtshausener Straße B156 im
Gemeindegebiet von Neukirchen/E. Hinter ihm fuhr eine 29-Jährige aus dem Bezirk Braunau/Inn mit ihrem Pkw.
Ein 28-jähriger Pkw-Lenker, ebenfalls aus dem Bezirk Braunau/Inn, fuhr auf der B156, kam dabei aus derzeit unbekannter Ursache nach links in den Gegenverkehr ab und stieß frontal gegen das entgegenkommende Sattelkraftfahrzeug, dessen Lenker noch eine Vollbremsung eingeleitet hatte. Dabei wurde der Pkw des 28-Jährigen in die angrenzende Wiese geschleudert und blieb nach ca. 20 Meter liegen. Durch die Vollbremsung konnte die nachfolgende 29-jährige Pkw -Lenkerin nicht mehr rechtzeitig abbremsen und fuhr auf das Sattelkraftfahrzeug auf.
Der 28-Jährige erlitt durch den heftigen Aufprall Verletzungen unbestimmten Grades und wurde nach Erstversorgung durch den Notarzt ins Krankenhaus Braunau eingeliefert. Die beiden anderen Unfallbeteiligten blieben unverletzt.

 

Bezirk Braunau/Inn:  Elf Kilometer langer Stau wegen Fahrzeugbrand

Ein 39-jähriger Türke aus Bayern fuhr am 26. Juli 2019 gegen 13:25 Uhr mit seinem Pkw auf der A8 in Fahrtrichtung Sattledt, als er während der Fahrt plötzlich starken Rauch aus der Motorhaube bemerkte. Er hielt am Pannenstreifen an, öffnete die Motorhaube und versuchte noch mit vier Stück Handfeuerlöschern den Brand einzudämmen, was jedoch misslang. Trotz Einsatz der Feuerwehren Haag/H und Rottenbach brannte der Pkw zur Gänze aus. Das Feuer griff in weiterer Folge auf die Fahrbahnböschung über, welches durch die Feuerwehren gelöscht werden konnte. Die Innkreisautobahn war von 13.26 Uhr bis 14 Uhr wegen der Löscharbeiten und der starken Rauchentwicklung zur Gänze gesperrt. Es bildete sich ein elf Kilometer langer Rückstau.

 

 

 

 

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