Kurznachrichten Oberösterreich 01.05.2018

Kurznachrichten Oberösterreich 01.05.2018

Stadt Steyr – Elektrofahrräder gestohlen

Ein unbekannter Täter gelangte in der Zeit von 28. April 2018 bis 1. Mai 2018 in Steyr bei einem Mehrparteienhaus auf bisher noch ungeklärter Weise in ein versperrtes Kellerabteil sowie in den dortigen versperrten Fahrradraum und stahl dort zwei mit jeweils einem Fahrradschloss versperrte Elektrofahrräder. Die Schadenshöhe beträgt mehrere Tausend Euro.

 

 

Bezirk Kirchdorf – Brandereignis in Hotel

Am 1. Mai 2018 gegen 15 Uhr brach in einer Hotelanlage in Windischgarsten im Technikraum des Saunabereiches vermutlich ein Kabelbrand aus. Dies führte zu einer Rauchentwicklung, weshalb ca. zehn anwesende Gäste den Saunabereich verlassen mussten. Eine konkrete Gefährdung der Saunagäste bestand nicht und es kamen auch keine anderen Hotelgäste zu Schaden.
Die genaue Brandursache wird ein Brandsachverständiger klären. Die Feuerwehr Windischgarsten war mit 24 Mann vor Ort.
Die genaue Schadenshöhe ist derzeit noch unbekannt.

 

 

Bezirk Freistadt – Pkw überschlug sich – zwei Frauen eingeklemmt

Ein 40-Jähriger aus aus Schönau fuhr am 1. Mai 2018 um 10:55 Uhr in seiner Heimatgmeinde mit einer Zugmaschine auf der Mühlviertler Almstraße 576, wollte nach links in den Güterweg Strobl-Holzer einbiegen und übersah dabei die mit ihrem Pkw auf der Mühlviertler Almstraße entgegenkommende 51-Jährige, ebenfalls aus Schönau.Der Pkw stieß gegen das linke Vorderrad der Zugmaschine, überschlug sich und blieb auf dem Dach im Straßengraben liegen. Die Lenkerin und ihre 71-jährige Beifahrerin wurden im Auto eingeklemmt. Sie wurden von der FF Schönau befreit und mit der Rettung Bad Zell mit Verletzungen unbestimmten Grades in das UKH Linz gebracht.

 

 

Bezirk Gmunden – Reisebus brannte vollständig aus 

Am 1. Mai 2018 um 12 Uhr fuhr ein 58-jähriger Buschauffeur aus Unterhaching mit einem Reisebus, der mit 27 Gästen aus Thailand besetzt war, vom Flughafen München kommend nach Hallstatt. Der Reisebus ist für den Transport von in Summe 51 Personen zugelassen.
Bei der Einfahrt in den Tunnel Hallstatt, Portal Nord, Bergröhre, sah der 58-Jährige am Armaturenbrett die Warnanzeige „EBS Verlust“.
Nach nur gut 100 Meter in der Tunnelröhre, die nur einspurig ausgeführt ist, nahm der Buslenker im Rückspiegel heftigen Rauch war.
Ein polnischer Buslenker, der mit 32 Gästen aus Korea auch nach Hallstatt unterwegs war, fuhr direkt hinter dem deutschen Reisebus. Dieser bemerkte die ersten Flammen aus dem Motorraum vom Bus vor ihm und hupte daraufhin heftig. Daraufhin hielt der 58-Jährige den Bus direkt bei der oberen Parkterrasse, eine ganz kurze Unterbrechung des Tunnels, an.
Beide Buslenker forderten ihre Gäste auf sich sofort in Sicherheit zu bringen und versuchten anschließend mit mehreren Feuerlöschern den Brand im Motorraum unter Kontrolle zu bringen. Dieses Unterfangen war allerdings nicht mehr möglich. Zeugen aus Hallstatt sahen die starken Rauchschwaden und alarmierten die Einsatzkräfte.
Zwei Pkw, die direkt auf der Parkterrasse neben der Fahrbahn abgestellt waren, wurden durch den brennenden Bus schwer beschädigt – auch Straßenlampen schmolzen.
Bei dem Brand kamen keine Personen zu Schaden. Der Bus brannte vollkommen aus, ebenso Teile des Gepäcks der Thailänder.

Der Fahrtenschreiber und der Führerschein des Chauffeurs verbrannten ebenfalls. Im Einsatz befanden sich die Feuerwehren Hallstatt, Obertraun, St. Agatha und Bad Goisern mit ca. 90 Mann.
Auf Grund des hohen Ausflugverkehrs kam es schon nach wenigen Minuten zu einer erheblichen Staubildung bis nach Gosaumühle, Kreuzung mit der B166. Die Anfahrt der nachrückenden Feuerwehren gestaltete sich als sehr schwierig.

Für die Dauer der Lösch- u. Aufräumarbeiten ist nach wie vor die Bergröhre für den gesamten Fahrzeugverkehr gesperrt.

 

 

Bezirk Urfahr-Umgebung – Drogenrausch in Rohbau ausgeschlafen

Ein vorerst unbekannter junger Mann wurde in einem stark verwirrten Zustand am 1. Mai 2018 um 9:35 Uhr schlafend in einem Rohbau in Neufelden von den Eigentümern geweckt. Da er keine Angaben zur Person machen konnte und auch sein Gesundheitszustand bedenklich war, wurde die Rettung verständigt. Anschließend flüchtete der Unbekannte in Richtung Stausee Neufelden.
Eine sofortige Fahndung bzw. Personensuche wurde eingeleitet und es konnte der Mann, ein 20-Jähriger aus Walding, im Bereich der Staumauer in völlig durchnässtem Zustand aufgefunden werden.
Nachdem der 20-Jährige einen suchtgiftbeeinträchtigten Zustand aufwies und er den Konsum von Marihuana in Form von Joints eingestand wurde ein Drogenschnelltest durchgeführt, welcher ebenfalls positiv auf THC verlief.

 

 

Bezirk Gmunden – Zwei Asylwerber unternahmen Spritztour mit Pkw

Zwei minderjährigen Asylwerber im Alter von 16 und 17 Jahren, beide au dem Bezirk Gmunden, entwendeten am 1. Mai 2018 gegen 8:50 Uhr aus der Handtasche einer 28-Jährigen aus Bad Ischl den Fahrzeugschlüssel ihres Pkw und nahmen diesen anschließend unbefugt in Gebrauch.
Der 16-Jährige, welcher nicht im Besitz einer Lenkberechtigung ist, fuhr entlang der L546 in Richtung St. Wolfgang. Im Gemeindegebiet von St. Wolfgang kam er nach rechts von der Fahrbahn ab, krachte gegen eine Steinmauer und schleuderte anschließend quer über die Fahrbahn. Etwa 15 Meter von der Straße entfernt kam das Fahrzeug in der Wiese zum Stillstand. Die beiden Fahrzeuginsassen verließen laut Zeugen fluchtartig das Unfallfahrzeug, nachdem sie dieses noch versperrt hatten. Sie konnten jedoch in der Nähe des Unfallortes angetroffen werden und wurden festgenommen. Beide wurden durch den Unfall leicht verletzt, sie zeigen sich zum Tatvorwurf geständig. Am Fahrzeug entstand ein Totalschaden.
Die beiden Burschen werden angezeigt.

 

 

Bezirk Vöcklabruck – Enorme Geschwindigkeitsüberschreitung im Ortsgebiet 

Ein 21-Jähriger aus Schwanenstadt fuhr am 1. Mai 2018 um 6:55 Uhr mit einem nicht zum Verkehr zugelassenen Pkw, an dem Kennzeichen eines anderen Fahrzeuges angebracht waren, mit einer massiven Geschwindigkeitsüberschreitung von 144 Km/h im Ortsgebiet von Attnang Puchheim auf der B1. Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 50 Km/h wurde daher um 94 Km/h überschritten. Bei der Nachfahrt mit dem Dienstmotorrad versuchte der Lenker zu flüchten und versteckte das Fahrzeug hinter einem Gebäude und rannte davon. Er konnte kurze Zeit darauf, als er wieder zum Fahrzeug zurückkehrte, vom Polizeibeamten zum Sachverhalt befragt werden.Es folgen Anzeigen – die Kennzeichen wurden abgenommen.

 

 

Bezirk Steyr-Land – Vorrangverletzung – Motorradfahrer schwer verletzt

Ein 26-Jähriger aus Neuzeug fuhr am 30.04.2018 gegen 20:44 Uhr mit einem Lkw in Waldneukirchen auf der Pesendorfer Straße. Zum selben Zeitpunkt fuhr ein 43-Jähriger aus Sipbachzell mit seinem Motorrad aus Richtung Steyr kommend in Fahrtrichtung Bad Hall. An der Kreuzung Pesendorfer Straße mit der B122 blieb der 26-Jährige laut seinen Angaben stehen , übersah jedoch dabei den von links kommenden Motorradfahrer. Dieser konnte nach einem Bremsversuch eine Kollision mit dem Lkw nicht verhindern. Bei dem Zusammenstoß erlitt der 43-Jährige schwere Verletzungen und wurde ins Krankenhaus nach Steyr eingeliefert.

 

 

Bezirk Gmunden – Große Suchaktion am Traunsee – Nachtrag

Am 30. April 2018 um ca. 16:30 Uhr konnte die Leiche des 45-Jährigen aus dem Traunsee geborgen werden. Der Mann konnte im Nahbereich der sogenannten „Viechtaubucht“ in einer Tiefe von ca. 8 Meter am Seegrund gesichtet werden. Weiters wurde das benutzte Ruderboot geborgen. Es liegen keine Hinweise auf Fremdverschulden vor. Die genaue Unfallursache ist noch Gegenstand der Ermittlungen.

An der Suchaktion waren die Wasserrettungen Ebensee und Traunkirchen, die freiwillige Feuerwehr Traunkirchen und Altmünster, ca. 50 Taucher der Feuerwehr, Taucher des EKO-Cobra und der Polizeihubschrauber beteiligt.

Bezirk Gmunden – Große Suchaktion am Traunsee

Ein 45-jähriger Mann aus Altmünster unternahm am 29. April 2018 gegen 15:25 Uhr eine Fahrt in einem Polyester-Ruderboot am Traunsee (Gemeinde Traunkirchen). Dabei habe er den Platz an den Rudern mit seiner 43-jährigen Lebensgefährtin, ebenfalls aus Altmünster, tauschen wollen. Das Boot ist dabei offensichtlich in Schieflage geraten. Dabei trat Wasser ein und lies das Boot kentern. Die Frau konnte sich schwimmend in Richtung eines in der Nähe befindlichen Bootes retten und wurde von der Besatzung im letzten Moment aus dem ca. 13 Grad kalten Wasser gerettet. Der 45-Jährige konnte trotz einer groß angelegten Suchaktion noch nicht mehr gefunden werden.

 

 

Bezirk Urfahr-Umgebung – E-Bike-Fahrerin bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Eine 56-jährige Frau aus dem Bezirk Urfahr-Umgebung fuhr am 30. April 2018 um ca. 16:30 Uhr mit ihrem E-Bike in Schenkenfelden auf der Böhmerwaldstraße (B38). Zur selben Zeit fuhr ein 68-jähriger Mann mit seinem PKW, ebenfalls aus dem Bezirk Urfahr-Umgebung, hinter der E-Bike-Fahrerin und wollte diese überholen. Als der Mann zum Überholmanöver ansetzte und beschleunigte, kam plötzlich ein Gegenverkehr. Aus diesem Grund wich der 68-Jährige nach rechts aus und kollidierte mit der 56-Jährigen. Die Frau wurde durch den harten Anprall rechts über eine Straßenböschung in eine angrenzende Wiese geschleudert und kam dort mit schweren Verletzungen zu liegen. Nach der Erstversorgung wurde sie mit dem Notarzthubschrauber in ein Krankenhaus nach Linz verflogen. Ein durchgeführter Alkomattest bei dem Mann ergab einen Wert von 0,00 Promille.

 

 

Bezirk Rohrbach – Drei Leichtverletzte nach Verkehrsunfall

Ein 85-jähriger Mann aus dem Bezirk Rohrbach fuhr am 29. April 2018 um ca. 15:45 Uhr auf der Falkensteinstraße in Richtung Lembach. Vor ihm fuhr eine 33-jährige Frau aus Linz, welche, aufgrund von am rechten Fahrbahnrand stehenden Motorradfahrern, ihre Geschwindigkeit verlangsamte. Aus derzeit unbekannter Ursache fuhr der Pensionist auf den PKW der Linzerin auf. Aufgrund des Anpralls wurde der PKW der Frau in Richtung Fahrbahnmitte geschoben, der PKW des Mannes stieß gegen die beiden, am rechten Fahrbahnrand stehenden, Motorradfahrer. Die Motorradfahrer im Alter von 20 und 53 Jahren, sowie der 16-jährige Beifahrer im PKW des Pensionisten wurden bei dem Unfall leicht verletzt.

 

 

Stadt Steyr – Lebensgefährtin erfand gemeinsam mit „Freigänger“ Entführung 

Am 2. April 2018 zeigte eine 40-Jährige aus Steyr bei der Polizei an, dass ihr 22-jähriger syrischer Lebensgefährte in Steyr nächst dem Ennskai von zwei unbekannten Männern aus seinem Fahrzeug, in dem sie auch gesessen hätte, gezerrt und nach Geld gefragt worden sei. Danach hätten die Männer den 22-Jährigen in ihr Auto gestoßen und wären mit ihm weggefahren.
Im Zuge der Ermittlungen ergaben sich Anhaltspunkte, dass dieser Sachverhalt vorgetäuscht wurde, um ihrem Lebensgefährten zu helfen sich der weiteren Strafhaft zu entziehen. Demnach wurde er von seiner Lebensgefährtin im Zuge eines Haftausganges zu einem Treffpunkt mit den unbekannten Tätern gebracht, wobei der 22-Jährige von diesen Personen bzw. Fluchthelfern abgeholt wurde. Die Frau erstattete anschließend am 2. April 2018 eine fingierte Anzeige bei der Polizei. Bei der Vernehmung war sie geständig, dass dieser Vorgang bereits zuvor vorbereitet und abgesprochen war. Die genaue Vorgangsweise der Anzeigeerstattung war ebenfalls vereinbart. Im Zuge der Erhebungen konnten der Beschuldigten Telefonkontakte mit ihrem Lebensgefährten nachgewiesen werden. Ein Aufenthaltsort des 22-Jährigen konnte vorerst nicht ermittelt werden. Entsprechende Kenntnisse stellte die Beschuldigte in Abrede.
Die gezielte Fahndung nach dem Syrer wurde am 23. April 2018 vom LKA OÖ in enger Zusammenarbeit mit dem Landesgericht Steyr übernommen.
Im Zuge von umfangreichen Zielfahndungsmaßnahmen konnte der 22-Jährige in Zusammenarbeit mit dem Landeskriminalamt Hamburg am 27. April 2018 lokalisiert und identifiziert werden, als es zu einem Treffen mit seiner Lebensgefährtin kam.
In weiterer Folge konnte der Mann noch am selben Tag in Hamburg von Beamten des LKA Hamburg festgenommen werden.
Der Mann wurde in die Untersuchungshaftanstalt Hamburg überstellt. An der operativen Umsetzung der Fahndungsmaßnahmen waren Kräfte der EGS OÖ maßgeblich beteiligt.
Gegen die 40-Jährige werden Ermittlungen hinsichtlich Vortäuschung einer mit Strafe bedrohten Handlung und Befreiung von Gefangenen geführt.

 

Bezirk Vöcklabruck – 4-Jährige auf Schutzweg von PKW erfasst 

Eine 51-Jährige aus dem Bezirk Vöcklabruck lenkte am 30. April 2018 zur Mittagszeit ihren PKW auf der Steinbacherstraße in Mondsee.
Zur selben Zeit wollte eine 34-jährige Mutter mit ihren zwei und vier Jahre alten Kindern die Fahrbahn auf einem Schutzweg überqueren. Der 2-jährige Sohn wurde im Kinderwagen transportiert, die 4-Jährige Tochter ging ca. ein bis zwei Meter hinter der Mutter über den Schutzweg.
Die 51-Jährige bremste ihr Fahrzeug vor dem Schutzweg ab um der 34-jährigen Mutter mit dem Kinderwagen das Überqueren zu ermöglichen, nachdem sie die Fahrbahnmitte überquerte fuhr die Autolenkerin wieder an.
Aus bislang unbekannter Ursache erkannte die 51-Jährige PKW-Lenkerin die 4-Jährige am Schutzweg erst sehr spät. Als die Lenkerin das Mädchen sah, bremste sie ihr Fahrzeug ab, konnte den Zusammenstoß aber nicht mehr verhindern. Die 4-Jährige wurde von dem PKW zu Boden gestoßen und leicht verletzt. Nach der Erstversorgung wurde sie in das LKH Salzburg verbracht.

 

LPD OÖ

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