Kurznachrichten Oberösterreich 02.05.2018

Kurznachrichten Oberösterreich 02.05.2018

 

Bezirk Rohrbach – Unbekannter fuhr mutwillig Leitpflöcke um

Die Gemeinde Auberg stellte im September 2016 entlang des Güterweges Teufelsbrücke Leitpflöcke auf, um die Verkehrssicherheit zu heben und eine Beschädigung des Straßenbankett durch schwere Fahrzeuge zu verhindern.
In der Gemeinde kam es unter den Landwirten dadurch zu Protesten, weil das Ausweichen bei Gegenverkehr mit großen landwirtschaftlichen Geräten auf dem Güterweg durch das Nichtbefahren des Banketts schwieriger wurde. Man muss bei Gegenverkehr zwischen zwei Leitpflöcken kurzfristig anhalten.
In der Zeit zwischen 10. April und 24. April 2018 fuhr ein noch unbekannter Traktorlenker mit dem Vorderreifen auf einer Länge von ca. 500 Meter zuerst die Leitpflöcke in Richtung Haslach an der Mühl und nach Wendung in Richtung St. Peter am Wimberg absichtlich nieder und beschädigte insgesamt 20 Leitpflöcke entlang des Güterweges.
Die Gemeinde erlitt einen Schaden von ca. 1.500 Euro.

Die Polizeiinspektion Neufelden ersucht um Zeugenhinweise – diese werden vertraulich behandelt – 059133/4256.

 

Bezirk Wels-Land – Einbrecher flexten Tresor auf 

Bislang unbekannte Täter drangen am 3. Mai 2018 in den frühen Morgenstunden in Steinhaus über ein aufgezwängtes in ein Geschäft ein. Mit Trennschleifern, Äxten, Brechstangen usw. öffneten sie einen eingemauerten Tresor und konnten daraus Bargeld erbeuten. Weiters stahlen die Täter etwa 20 Stangen Zigaretten sowie Bargeld aus demVerkaufsraum.
Die Täter verbrauchten zum Öffnen des Tresors etwa zehn Trennscheiben und „kühlten“ bzw. löschten die vermutlich beim Schneiden zu glosen beginnende Glaswolle im Tresorrahmen mit mehreren Flaschen Spirituosen und Bierdosen. Zudem versprühten die Täter einen Pulver-Feuerlöscher im Bereich des Tresors.
Die Höhe des Gesamtschadens beläuft sich auf mehrere Tausend Euro.

 

Landeskriminalamt Oberösterreich – Polizei stoppt Suchtmittelgeschäfte im Rockermilieu

Im November 2017 wurde bei einer Beschuldigtenvernehmung in der Justizanstalt Ried im Innkreis ein hochrangiges Mitglied einer Rockervereinigung beschuldigt, in Suchtmittelgeschäfte zwischen Deutschland und Österreich involviert zu sein.

Im Zuge eines Ermittlungsverfahrens des Landeskriminalamtes Oberösterreich
(Ermittlungsbereich Menschenhandel/Schlepperei – Sachbereich Rockerkriminalität) und in Kooperation mit Kriminalbeamten der Koordinierten Kriminaldienste (KKD) Schärding, Braunau und Ried, konnten Suchtmitteldealer aus Österreich und Deutschland ausgeforscht werden. Dabei handelt es sich um Männer und Frauen aus den Bezirken Braunau, Schärding, Ried und aus Passau.

Die Beschuldigten im Alter zwischen 19 und 50 Jahren, darunter zwei Frauen im Alter von 22 und 25 Jahren als Hauptbeschuldigte, stehen im Verdacht vorwiegend Crystal Meth und bis zu fünf Kilogramm Cannabis aus Deutschland und Tschechien eingeführt zu haben und in im Innviertel an deren Suchtmittelabnehmer und Kleindealer weiterverkauften zu haben.

Im Laufe des Ermittlungsverfahrens wurden sechs Festnahmeanordnungen und elf Durchsuchungsanordnungen von der Staatsanwaltschaft Ried im Innkreis angeordnet und vollzogen. Die Festgenommenen (vier Männer und zwei Frauen) wurden in die Justizanstalt Ried im Innkreis eingeliefert. Weiters wurde ein Dealer mit Cannabiskraut auf frischer Tat in einer Wohnung betreten und ebenfalls vorläufig festgenommen.

Insgesamt wurden elf Beschuldigte wegen Vergehen nach dem Suchtmittelgesetz der Staatsanwaltschaft Ried angezeigt. Des Weiteren forschten die Polizisten ca. 70 Suchtmittelabnehmer und Kleindealer aus. Die Ermittlungen zu den deutschen Lieferanten wurden in enger Zusammenarbeit mit dem Polizeikooperationszentrum Passau geführt und sind noch am Laufen.

Bei den Durchsuchungen konnten vier verbotene Waffen, Kokain, Speed, Heroin und Cannabis, sowie 5.000 Euro Bargeld und zahlreiche Verpackungsmaterialen für den Suchtmittelhandel sichergestellt werden.

Zusätzlich klärten die Beamten im Zuge der umfangreichen Ermittlungen acht Kennzeichendiebstähle, mehrere Diebstähle, einen Verkehrsunfall mit Personenschaden und Fahrerflucht, zwei Einmietbetrugsdelikte, mehrere Vergehen nach dem Waffengesetz, sowie Betrugshandlungen im Suchtmittelmilieu.

 

Bezirk Vöcklabruck – Jugendliche auf Diebestour 

In der Nacht zum 1. Mai 2018 verübten mehrere Jugendliche einen Einbruch in ein Geschäft in Vöcklabruck.
In der Nacht zum 2. Mai 2018 stellte sich eine 16-jährige Beschuldigte aufgrund des hohen Fahndungsdrucks bei der Polizei, gab ihre Mittäter bekannt und legte ein umfangreiches Geständnis ab.

Es konnte erhoben werden, dass die Jugendlichen mit einem Pkw, an dem sie gestohlene Kennzeichen anbrachten, nach Vöcklabruck fuhren, wo sie eine Schiebetür mit einem Feuerlöscher einschlugen und in das Geschäft eindrangen. Auf ihrer Einbruchstour stahlen die Verdächtigen noch zwei weitere Kennzeichentafeln, welche sie von einem in Vöcklabruck abgestellten Bus demontierten.

Danach fuhren sie gemeinsam in Richtung Linz. Kurz vor Linz entledigten sie sich der gestohlenen Linzer Kennzeichen und montierten die gestohlenen Vöcklabrucker Kennzeichen am gestohlenen Fahrzeug. In Folge teilten sie die Beute, verschiedene Handys und Bargeld, untereinander auf. Ein Teil des restlichen Diebesguts wurde gebunkert bzw. einige Handys wollten sie weiterverkaufen.

Am 2. Mai 2018 konnten zwei weitere Beschuldigte, eine 15-Jährige und ein 17-Jähriger zur sofortigen Vernehmung auf Polizeiinspektionen in Linz vorgeführt und zu den gegen sie erhobenen Tatvorwürfen einvernommen werden. Beide Jugendliche waren geständig. Im Zuge der bei diesen durchgeführten Hausdurchsuchungen konnte Diebesgut, unter anderem ein im Jahr 2017 gestohlenes Handy, vorgefunden werden.

Die Hausdurchsuchungen bei einer weiteren 16-Jährigen, sowie bei einem weiteren Verdächtigen, einem 19-Jährigen verliefen negativ. Beide konten jedoch nicht angetroffen werden. Ihr derzeitiger Aufenthaltsort ist unbekannt.

Im Zuge der Ermittlungen konnte ein sechster Verdächtiger aus Linz ausgeforscht werden. Weitere Ermittlungen sind am Laufen. Die Schadenshöhe beläuft sich auf ca. 5.000 Euro.
Anzeigen folgen.

 

Bezirk Ried im Innkreis – Dieb plünderte Safe 

Ein bisher unbekannter Täter dürfte am 2. Mai 2018 während der Geschäftszeiten in ein Geschäft in Ried im Innkreis über eine nicht versperrte Nebeneingangstür in den Verwaltungsbereich gelangt sein um dort gezielt das Büro aufzusuchen. Der Täter sperrte mit dem vorgefundenen Tresorschlüssel den Safe auf und stahl daraus Bargeld sowie eine geringe Anzahl an Gutscheinen. Die Schadenshöhe beläuft sich auf mehrere Tausend Euro.

 

Bezirk Braunau am Inn – Schwerer Lkw-Unfall in Eggelsberg

Zu einem schweren Lkw-Unfall kam es am 2. Mai 2018 gegen 10:30 Uhr in Eggelsberg, Bezirk Braunau am Inn.
Ein 59-jährige Kraftfahrer aus Ungarn war mit einem mit 17 Tonnen Kautschukmaterial beladenen Sattelkraftfahrzeug auf der B 156 Richtung Salzburg unterwegs. Zur selben Zeit kam ihm ein 46-jähriger Kraftfahrer aus Serbien mit seinem Lkw entgegen. Dieser war mit vier Tonnen Plastikteilen beladen.

Am sogenannten Schädingerberg rutschte der Königsbolzen, des offensichtlich nicht ordnungsgemäß angekoppelten Lkw des 46-Jährigen aus der Sattelkupplung. Dadurch machte sich der Sattelanhänger selbständig und in der langgezogenen Rechtskurve kam dieser über die Fahrbahnmitte.

Der Anhänger prallte seitlich versetzt frontal gegen das Führerhaus des 59-Jährigen. Unmittelbar vorher touchierte der Lkw noch einen Traktor samt Dreiseitenkipper. Der 59-Jährige kam daraufhin von der Straße auf die steil abfallende Böschung ab, touchierte noch zwei Fichten und kam total beschädigt unterhalb der Böschung zum Stillstand.

Der Kraftfahrer erlitt Verletzungen unbestimmten Grades und wurde nach der Erstversorgung mit dem Rettungshelikopter in das UKH Salzburg geflogen. Der 46-Jährige blieb unverletzt. Die B 156 war im Unfallbereich für die Dauer der Unfallaufnahme und Fahrzeugbergung fünfeinhalb Stunden für den gesamten Fahrzeugverkehr gesperrt.

 

Bezirk Rohrbach – Jugendliche schmuggelten Drogen von Deutschland nach Österreich

Die Kriminaldienstgruppe des Bezirkspolizeikommandos Rohrbach ermittelte seit Dezember 2017 gegen eine kriminelle Vereinigung mit vier 18-jährigen Hauptbeschuldigten aus dem Bezirk Rohrbach. Die stehen im Verdacht mit ihrem Autos regelmäßig Drogen von Deutschland nach Österreich geschmuggelt zu haben. Sie schmuggelten vor allem Amphetamine und Marihuana, verkauften dies zum Großteil weiter und konsumierten auch selbst.
Die polizeilichen Ermittlungen begannen, als ein 15-Jähriger aus dem Bezirk Rohrbach von einem 18-jährigen Hauptbeschuldigten aus Ulrichsberg Drogen ankaufte. Im Zuge einer gerichtlich angeordneten Hausdurchsuchung durch die Staatsanwaltschaft im Februar 2018 im Elternhaus des 18-Jährigen fanden die Beamten Marihuana, Amphetamin und zahlreiche leere Behältnisse mit Resten von Suchtmittel sowie Verkaufsutensilien.

Der Beschuldigte kaufte das Suchtmittel in Linz und weiters von zwei Frauen aus Deutschland. Weil der 18-Jährige keinen Führerschein besitzt, engagierte er für die Beschaffungsfahrten einen 18-Jährigen und zwei 18-jährige Frauen, alle aus Aigen-Schlägel. Sie fuhren mit ihren Autos und brachten so rund 16-mal die Drogen von Deutschland nach Österreich. Als Abnehmer konnten über 20 Personen aus dem Bezirk Rohrbach ausgeforscht werden.

Darunter Personen aus Aigen-Schlägel, die für die Durchführung ihres Suchtmittelkonsums eigens einen mobilen Bauwagen angekauft hatten. In dieser Konsumentengruppe befand sich ein weiterer 15-jähriger Lehrling. Alle Personen wurden der Staatsanwaltschaft Linz und bei der Bezirkshauptmannschaft Rohrbach angezeigt. Die Probeführerscheine der drei Drogenschmuggler wurden von der BH Rohrbach bereits eingezogen.

 

LPD OÖ

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