Mit Anfang Mai wieder mehr Behandlungen im Krankenhaus Ried möglich!

Krankheitssymptome ernst nehmen und Behandlung suchen

Vorsichtig öffnet sich das Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Ried wieder für nicht-akute Behandlungen. Dass während der Zeit des Shutdowns weniger Patienten mit akuten Herzproblemen und weniger Schlaganfallpatienten ins Krankenhaus gekommen sind, ist für die Experten medizinisch nicht nachvollziehbar. Mit der Entspannung der Situation hofft man, dass alle Menschen, die medizinische Hilfe benötigen, diese auch in Anspruch nehmen.

„Akut notwendige Behandlungen und Operationen wurden und werden jederzeit vorgenommen. Jetzt können wir unser medizinisches Angebot schrittweise wieder erhöhen“, erklärt Mag. Johann Minihuber, Geschäftsführer des Krankenhauses der Barmherzigen Schwestern Ried. Ab Anfang Mai können auch nicht-akute Patientinnen und Patienten wieder Krankenhausleistungen in Anspruch nehmen, allerdings unter Einhaltung besonderer Bedingungen.

Geschäftsführer Mag. Johann Minihuber

„Uns ist es wichtig, dass wir den Menschen die Sicherheit geben, dass eine Ansteckung mit Covid-19 im Krankenhaus unwahrscheinlich ist“, betont Dr. Johannes Huber, Ärztlicher Direktor des Krankenhauses der Barmherzigen Schwestern Ried. „Wir möchten nicht, dass aus dringlichen Fällen Notfälle werden oder dass Patientinnen und Patienten aufgrund einer verzögerten Behandlung langfristige gesundheitliche Nachteile haben“, so Huber weiter.

Ärztlicher Direktor Dr. Johannes Huber

Die Sicherheitsmaßnahmen
Vor einem Ambulanzbesuch oder einer stationären Aufnahme ist eine genaue Terminvereinbarung notwendig (außer für Notfälle). Patientinnen und Patienten, deren Termine wegen der Pandemie verschoben wurden, werden von den Mitarbeitenden unserer Patienten-Termin-Verwaltung für eine neue Terminvereinbarung angerufen. Die Reihung erfolgt nach der medizinischen Dringlichkeit.

Um die Wartezeiten kurz zu halten, ist das genaue Einhalten des Termins wichtig. Patienten sind gebeten, 20 Minuten vor dem vereinbaren Termin zum Eingang zu kommen, der nach wie vor in der Rettungshalle ist. Der Haupteingang ist abgesperrt.

Bei jeder Patientin und jedem Patienten wird vor dem Eingang ins Krankenhaus genau geprüft, ob ein Verdacht auf eine Covid-19 Infektion besteht. Sollte sich ein Verdacht ergeben, wird die Person sofort isoliert und ein Test vorgenommen.

Alle Patienten bekommen einen Mund-Nasen-Schutz, der getragen werden muss und sind aufgefordert, sich regelmäßig die Hände zu desinfizieren.

Die Abstandsregeln müssen auch in den Ambulanzen eingehalten werden (Stichwort
Babyelefant).

Wenn möglich, erfolgen die Behandlungen ambulant oder tagesklinisch. Stationäre Aufenthalte werden so kurz als möglich gehalten, damit möglichst viele Patienten versorgt werden können.

Das Besuchsverbot bleibt weiterhin bestehen. Ausnahmen sind Väter bei der Geburt, die Eltern von Kindern und Besuche bei sterbenden Patientinnen und Patienten.

Gesundheitshotline hilft bei Unklarheiten
Die Gesundheitshotline Tel. 1450 hilft Ihnen, Symptome richtig zu interpretieren und unterstützt
dabei, den richtigen Punkt der Gesundheitsversorgung zu finden. Nötigenfalls wird auch der
Rettungs- oder notärztliche Dienst gerufen.

Bildmaterial:
Darstellung neuer Zugang zum Krankenhaus ©Krankenhaus Barmherzige Schwestern Ried
Geschäftsführer Mag. Johann Minihuber ©Krankenhaus Barmherzige Schwestern
Ried/Schrattenecker-Fischer
Portrait Ärztlicher Direktor Dr. Johannes Huber © Krankenhaus Barmherzige Schwestern
Ried/Schrattenecker-Fischer

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.