Oberösterreich News 13.03.2019

Rinder von Zug getötet

Bezirk Schärding

Am 13. März 2019 um 3:43 Uhr kollidierte ein Güterzug auf der Bahnstrecke Wels – Passau im Gemeindegebiet von Andorf mit drei Rindern.

Die etwa 2 Jahre alten weiblichen Jungrinder befanden sich mittig der Geleisanlage und wurden durch den Anstoß sofort getötet. Die Rinder waren zuvor am 12. März 2019 gegen 7 Uhr von einem Gehöft in Eggerding aus dem Freilaufstall entlaufen.

Die Bahnstecke war bis 5 Uhr für den gesamten Zugverkehr gesperrt.

 

Erfolg der Zielfahndung

Landeskriminalamt Oberösterreich

Das Landeskriminalamt Oberösterreich fahndete aufgrund eines Vorführbefehles des Landesgerichtes Wels nach einem 42-Jährigen aus dem Bezirk Waidhofen an der Thaya.

Dieser war zuvor wegen schwerem gewerbsmäßigen Betrug, betrügerischer Krida und Veruntreuung zu einer Freiheitsstrafe von 3 Jahren und 10 Monaten verurteilt worden. Durch intensive Fahndungsmaßnahmen konnte der 42-Jährige am 27. Februar 2019 im Gemeindegebiet von Waidhofen an der Thaya festgenommen werden.

Der Mann wurde in die Justizanstalt Wels eingeliefert.

 

Zeugenaufruf der bayrischen Polizei

Polizeipräsidium Oberbayern Süd

BERGEN / ERLSTÄTT, Lkr. TRAUNSTEIN. Wie bereits umfassend berichtet entzog sich in der Nacht von Dienstag, 05.03.2019, auf Mittwoch, 06.03.2019, ein Pkw mit überhöhter Geschwindigkeit einer Polizeikontrolle in Bergen im Landkreis Traunstein. Die Beamten der bei der Kriminalpolizei Traunstein gegründeten Ermittlungsgruppe (EG) „Krähe“ sind noch immer auf der Suche nach den Insassen des Fahrzeugs. Nun gibt es möglicherweise eine neue Spur.

 

In der Nacht von 5. auf 6. März gegen 00:20 Uhr wollte eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Traunstein auf der TS6 im Bereich Bergen einen dunklen Audi S6 mit österreichischen Kennzeichen kontrollieren. Das Fahrzeug entzog sich der Kontrolle jedoch mit hoher Geschwindigkeit, bog auf die Autobahn A8 in Richtung Salzburg ein und konnte nach einer ca. 15-minütigen Verfolgungsfahrt kurz nach dem Grenzübergang „Walserberg“ unerkannt entkommen.

Während der riskanten Flucht, bei der eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 250 km/h erreicht wurde, warfen die Fahrzeuginsassen sogenannte „Krähenfüße“ aus dem Fahrzeug heraus auf die Fahrbahn. Drei Streifenwägen mussten nach und nach auf Grund beschädigter Reifen die Verfolgung abbrechen. Mittlerweile meldeten sich mehrere Geschädigte, deren Fahrzeuge durch die Krähenfüße ebenfalls beschädigt wurden. Insgesamt entstand ein Sachschaden von ca. 4000 Euro.

Bei dem flüchtenden Pkw handelte es sich um eine schwarze oder dunkelgraue, hochmotorisierte Audi Limousine des Typs „S6“ mit verdunkelten Scheiben. Ein solches Fahrzeug wurde am Wochenende vor der Tat im Zeitraum Samstag, 2. März, 12:00 Uhr, bis Montag, 4. März, 08:00 Uhr, im niederösterreichischen Hart bei St. Pölten vom Hof eines Autohauses entwendet.

Markant für diese „S“-Variante der Marke Audi sind unter anderem die silber lackierten Außenspiegel sowie vier Auspuffrohre. Ob es sich bei dem Fluchtfahrzeug um das entwendete Fahrzeug handelt, lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht gesichert sagen.

Fest steht jedoch, dass die an dem Audi angebrachten österreichischen Kennzeichen als gestohlen gemeldet worden waren. Der Diebstahl ereignete sich in der Zeit von Sonntag, 3. März, 14:00 Uhr, bis Montag, 4. März, 13:00 Uhr, im oberösterreichischen Hörsching, Bezirk Linz-Land.

Zudem ist bekannt, dass der Audi bei seiner Flucht gegen 00:35 Uhr auf der Salzburger Autobahn A10 in Fahrtrichtung Villach im Bereich Salzburg in eine Geschwindigkeitsmessung fuhr. In diesem Bereich verloren die verfolgenden Einsatzkräfte das Fahrzeug aus den Augen.

Aufgrund von Erkenntnissen aus ausgewerteten Videoaufzeichnungen ist den Ermittlern bekannt, dass das Fahrzeug im fraglichen Zeitraum die beiden Autobahntunnel Ofenau und Hiefler nicht durchfahren hat. Somit gehen die Beamten des Fachkommissariats derzeit davon aus, dass der Audi die Autobahn A10 an einer der vier sich vorher befindlichen Ausfahrten (Salzburg – Süd, Puch – Urstein, Hallein und Golling) verlassen haben muss.

Zudem gehen die Ermittler der Kripo Traunstein weiterhin davon aus, dass es einen Zusammenhang mit einem Einbruch in das Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Erlstätt, Landkreis Traunstein, und dem flüchtenden Fahrzeug gibt. Im nur ca. 9 Kilometer von der eigentlichen Kontrollörtlichkeit entfernten Erlstätt, waren in derselben Nacht bislang unbekannte Täter hochprofessionell in das Feuerwehrhaus eingebrochen und hatten unter anderem einen hochwertigen Rettungsspreitzer im Wert von ca. 20.000 Euro entwendet.

ZEUGENAUFRUF! Die Polizei bittet nochmals um Hinweise:

  • Wem ist am Mittwoch, 6. März, zwischen 00:30 Uhr und 01:00 Uhr auf der Salzburger Autobahn A10 zwischen dem Grenzübergang Walserberg und der Ausfahrt Golling ein dunkler Audi S6 aufgefallen?
  • Bei der Auswertung des Radarfotos konnte festgestellt werden, dass sich an der heruntergeklappten Sonnenblende der Beifahrerseite ein so genanntes „Sunshild-Flash“, also ein LED-Blitzlicht, befindet. Wem ist ein Fahrzeug mit einem solchen Blitzlicht an der Sonnenblende aufgefallen?
  • Wer kann der Polizei sonst sachdienliche Hinweise in dem Fall geben?

 

Zeugen werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizeiinspektion Traunstein unter der Telefonnummer 0049 (0)861/98730 zu melden.

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