Oberösterreich News 16.01.2019

Kautionsbetrug – Opfer zahlte 90.000 Euro

Stadt Linz

Am 16. November 2019 um 17:15 Uhr wurde eine Polizeistreife in Linz-Urfahr zu einem soeben stattgefundenen Kautionsbetrug beordert.
Das Opfer, eine 89-jährige Frau, überreichte einer jungen Frau vor dem Wohnhaus 90.000 Euro in bar. Das Geld wurde zuvor telefonisch von einem Mann gefordert, damit ihre Tochter freigelassen wird. Die Tochter hatte angeblich schuldhaft einen Verkehrsunfall verursacht und werde von der Polizei festgehalten.
Erst bei einem nachfolgenden Telefonat mit ihrem Sohn kamen der Pensionistin Zweifel am Sachverhalt und sie entschied sich, die Polizei zu alarmieren. Das Opfer eschreibt die junge Frau als ca. 20 Jahre alt, zarte Statur, ca. 1,65-1,70cm groß, ausländisches Aussehen, dunkel bekleidet, dunkle Schirmkappe, schwarzer Rucksack.
Während der Amtshandlung fahndeten bereits mehrere Streifenbesatzungen im Umfeld des Tatortes, bisher jedoch ohne Erfolg.

Die Vorgehensweise der Betrüger:

• Männer oder Frauen geben sich am Telefon als Kriminalbeamte oder als Kriminalpolizei aus und sprechen dabei fast immer in Hochdeutsch bzw. in Hochdeutsch mit leicht ausländischem Akzent.
• Sie teilen dem Opfer mit, dass die Tochter (manchmal auch der Sohn) einen schweren Verkehrsunfall verursacht hat. Aus diesem Grund müsse der Betroffene eine Kaution in der Höhe zwischen 27.000 Euro bis 200.000 Euro bezahlen. Ansonsten hat der Angehörige eine Haftstrafe zu verbüßen.
• Die Opfer werden höchstwahrscheinlich aufgrund der älter erscheinenden Vornamen samt Adressen aus dem Telefonbuch ausgewählt.
• Die Opfer werden meist während des Geldbeschaffens mit Anrufen überhäuft, um sicherzustellen, dass zwischendurch nicht die Polizei informiert wird.
• Auch Bankangestellte werden gebeten, bei ungewöhnlich erscheinenden Behebungen den Kunden sofort zu sensibilisieren.

Wie kann ich mich bzw. meine Familienmitglieder schützen?

• Sprechen sie mit ihren betagten Verwandten über diese Trickbetrüger und warnen sie ihre Verwandten vor derartigen Vorgehensweisen. Weitere Infos dazu finden sie unter folgendem link:
https://www.bundeskriminalamt.at/202/Betrug_verhindern/start.aspx

• Sofort auflegen- wenn ein unbekannter Anrufer von einem Geld fordert.
Um sich vor Betrügern am Telefon zu schützen soll man sich gar nicht erst auf ein Gespräch einlassen, sondern am besten sofort auflegen. In dem Moment, wo man sich auf den Anrufer einlässt, wird es schwer. Die Person am Ende der Leitung ist gut geschult und darauf trainiert, einen bei der Stange zu halten. Sie wissen genau, wie sie jemanden ködern können.
• Geben sie am Telefon weder Details zu Ihren finanziellen noch zu ihren familiären Verhältnissen bekannt.
• Übergeben sie niemals Geld an unbekannte Personen!!!
• Ältere Menschen sollten sich am Telefon nicht verunsichern oder unter Druck setzen lassen.

Sollte der Verdacht eines Kautionsbetruges bestehen, bitte umgehend den Notruf der Polizei wählen oder direkt zur nächsten Polizeiinspektion gehen.

Beziehungstat mit Messer – Täter stellte sich

Bezirk Vöcklabruck

Nachträglich zur Beziehungstat in Attang wird berichtet, dass sich der 31-jährige Täter im Beisein seines Rechtsanwaltes am 16. Jänner 2019 um 10:40 Uhr freiwillig bei der Polizei in Vöcklabruck gestellt hat. Die Festnahme wurde aufgrund einer Anordnung der Staatsanwaltschaft Wels sofort vollzogen.
Da der Beschuldigte am linken Oberschenkel eine Stich- bzw. Schnittverletzung aufwies, wurde der Festgenommene einer Behandlung im Salzkammergutklinikum Vöcklabruck zugeführt. Der 31-Jährige wurde nach ambulanter Behandlung wieder entlassen und ist derzeit in polizeilicher Gewahrsam.

Meldung vom 15. Jänner 2018: – Beziehungstat mit Messer

Am 14. Jänner 2019 gegen 19:50 Uhr kam es in Attnang zu einer Beziehungstat. Ein 31-jähriger Kosovare aus dem Bezirk Gmunden attackierte seine in Trennung lebende Frau mit einem Messer und fügte ihr mehrere Schnittverletzungen zu. Anschließend flüchtete der 31-Jährige mit seinem Pkw. Eine sofort eingeleitete Alarmfahndung verlief bislang negativ. Die 27-jährige Kosovarin aus dem Bezirk Vöcklabruck wurde im Salzkammergut-Klinikum Vöcklabruck ambulant behandelt und anschließend in der Polizeiinspektion Vöcklabruck befragt.

Betrug mit Goldmünzen

Bezirk Freistadt

Eine 39-Jährige aus dem Bezirk Freistadt bestellte am 27. Dezember 2018 über eine Internetplattform 25 Stück Goldmünzen im Wert von 2.776 Euro. Der Kaufpreis wurde auf ein österreichisches Konto überwiesen. Die Goldmünzen wurde bislang jedoch nicht geliefert. Es stellte sich heraus, dass vermutlich eine illegale Internetplattform eingerichtet wurde, um Betrügereien zu begehen. Zu diesem Zweck wurde die Internetseite eines seriösen Goldverkäufers imitiert.

Auffahrunfall- vier Verletzte

Bezirk Braunau am Inn

Am 16. Jänner 2019 gegen 13:25 Uhr fuhr eine 30-jährige Rumänin aus dem Bezirk Braunau am Inn mit einem Pkw in Weng auf der Altheimer Landesstraße B148 Richtung Altheim. Im Fond fuhren ihr 73-jähriger Vater und ihr 2-jähriger Sohn mit, wobei für das Kind keinerlei gesetzlich vorgeschriebene Rückhalteeinrichtung mitgeführt wurde.
Im Ortschaftsbereich Elling musste die Pkw-Lenkerin verkehrsbedingt auf Grund eines vorausfahrenden, nach links abbiegenden Pkw anhalten.
Ein hinter ihr nachfahrender 22-Jähriger aus dem Bezirk Vöcklabruck hielt seinen Pkw auf der B148 an.
Ein 72-jähriger Pensionist aus Deutschland fuhr mit seinem Pkw in derselben Fahrtrichtung. Am Beifahrersitz saß seine 67-jährige Lebensgefährtin. Der 72-Jährige übersah das Anhalten der vorausfahrenden Fahrzeuge und prallte auf das Heck des Pkw des 22-Jährigen. Dieser wurde dadurch nach vorne katapultiert und auf das Heck des Pkw der 30-Jährigen aufgeschoben.
Bei dem Auffahrunfall zogen sich die 30-Jährige und ihre beiden Mitfahrer sowie die 67-jährige Beifahrerin Verletzungen unbestimmten Grades zu. Zwei Rettungsfahrzeuge und der Notarzt Braunau waren im Einsatz und brachten die Verletzten in das Krankenhaus nach Braunau am Inn.
An allen drei Pkw entstand erheblicher Sachschaden.

 

Rumäne verletzte zwei Landsleute und zwei Polizisten

Bezirk Braunau am Inn

Ein 34-jähriger Rumäne aus dem Bezirk Braunau am Inn parkte am 15. Jänner 2019 um 14:40 Uhr mit seinem Pkw in alkoholisiertem Zustand (1,86 Promille) in Aspach direkt vor der Ausfahrt der Polizeiinspektion.
Anschließend begab er sich zu Fuß in Begleitung eines 41-jährigen Rumänen zur Wohnung von zwei Landsleuten. In der Wohnung schlug er zunächst auf einen 30-Jährigen ein und verletzte ihn leicht. Dieser flüchtete aus dem Fenster, lief zur Polizeiinspektion und erstattete Anzeige.
Währenddessen schlug und trat der 34-Jährige auf den zweiten Bewohner, einen 38-Jährigen ein und verletzte ihn leicht.
Die beiden verletzten Rumänen wurden später mit der Rettung ins Krankenhaus Ried gebracht.
Als Polizisten bei der Wohnung eintrafen, beendeten die Beamten den gefährlichen Angriff gegen den 38-Jährigen, zogen den Täter ins Vorhaus und forderten ihn mehrmals auf zur Polizei mitzukommen. Dieser weigerte sich, war aggressiv, beschimpfte die Beamten und versuchte mehrmals in die Wohnung zurückzugehen.
Danach attackierte der 34-Jährige einen Polizisten, indem er ihm einen Stoß gegen den Oberkörper versetzte und wollte ihm auch noch einen Kopfstoß versetzen.
Daraufhin wurde der 34-Jährige festgenommen. Bei der Festnahme leistete der Beschuldigte massiven Widerstand, indem er mit Händen und Füßen wild um sich schlug. Dabei erlitten zwei Polizeibeatme leichte Verletzungen.
Mit Unterstützung weiterer Polizeistreifen konnte der auf der PI Aspach weiter tobende Festgenommene in den Verwahrungsraum der PI Braunau verbracht werden. Anzeigen ergehen an die Staatsanwaltschaft Ried und die Bezirkshauptmannschaft Braunau.

 

Gefährliche Drohung – Festnahme

Bezirk Schärding

Ein 26-jähriger, alkoholisierter afghanischer Staatsangehöriger aus Schärding besuchte in den Nachmittagsstunden des 14. Jänner 2019 ein Lokal in Schärding. Aufgrund seines Verhaltens wurde er aus diesem Lokal vom dortigen Personal verwiesen. In weiterer Folge suchte er das benachbarte Lokal auf. Auch dort verhielt er sich erneut unangemessen. Der 26-Jährige belästigte andere Besucher und die Kellnerin, weshalb er von dieser aus dem Lokal verwiesen wurde. Da der Afghane den Aufforderungen der Kellnerin nicht Folge leistete und sich ihr gegenüber aggressiv und renitent verhielt, wurde diese von zwei Gästen des Lokals unterstützt.
Diese verwiesen den Mann zwar aus dem Lokal, jedoch versuchte der 26-Jährige immer wieder in das Lokal zurückzukehren.
Hierbei versuchte er auch die beiden Gäste zu attackieren. Der 26-Jährige wurde von den beiden überwältigt und bis zum Eintreffen der verständigten Polizisten festgehalten.
Der 26-Jährige sprach im Verlauf des Vorfalls auch mehre Drohungen gegenüber den beiden Männern aus. Der Verdächtige wurde festgenommen und zur Polizeiinspektion verbracht. Auch dort verhielt sich der 26-Jährige weiterhin aggressiv gegenüber den Beamten, wobei er auch gegen diese Drohungen aussprach. Er wird der Staatsanwaltschaft angezeigt.

 

Vandalismus in Kremsmünster – Hinweise erbeten

Bezirk Kirchdorf an der Krems

Bislang unbekannte Täter entfernten in der Nacht zum 16. Jänner 2019 im Bereich der Parkanlage Hofwiese in Kremsmünster entlang des parallel zum Kremsfluss verlaufenden Rad- und Gehweges insgesamt drei Kanaldeckel. Einen davon unmittelbar inmitten der Fahrbahn des Radweges, wobei zum Glück jedoch der Kanaleinsatz zumindest aus einer Richtung vor der Kanalöffnung lag.
Weiters wurde eine massive Parkbank mit einem Gestell aus Beton in die Kremsböschung hinuntergekippt, eine Schneestange abgebrochen und einige Mistkübeln von der Halterung abgerissen und neben dem Radweg weggeschleudert.
Zudem wurde eine Hundekot-Station zerstört und der Inhalt am Rad- und Gehweg verstreut und ein größerer Ast eines Jungbaumes wurde von den Vandalen abgerissen.
Die Höhe des Sachschadens zum Nachteil der Marktgemeinde Kremsmünster ist noch nicht bekannt.

Die Polizeiinspektion Kremsmünster ersucht unter der TelNr.: 059133/4124 um Hinweise auf die unbekannten Täter.

 

Alkolenker kollidierte mit Vorrangberechtigten

Bezirk Vöcklabruck

Ein 19-jähriger alkoholisierter Probeführscheinbesitzer fuhr am 15. Jänner 2019 um 22:30 Uhr mit einem Pkw in Atzbach von einem Firmenglände auf die Weigensamer-Gemeindestraße und bog nach links ab. Dabei übersah er den von links kommenden, bevorrangten Pkw, gelenkt von einem 24-Jährigen aus dem Bezirk Vöcklabruck und es kam zu einer Kollision. Beide Lenker erlitten leichte Verletzungen und wurden mit der Rettung in das LKH Vöcklabruck eingeliefert. Ein beim 19-Jährigen durchgeführter Alkotest ergab einen Wert von 1,22 Promille. Ihm wurde der Führerschein abgenommen.

 

Unbekannter versetzte Mofalenker Faustschlag

Bezirk Freistadt

Ein bislang unbekannter Pkw-Lenker, BMW, schwarz, Kennzeichen: FR-3…, bremste am 15. Jänner 2019 um 15:35 Uhr in Pregarten in der Bahnhofstraße seinen Pkw zweimal unvermittelt so stark ab, dass der unmittelbar hinten nachfahrende 15-jährige Mopedlenker aus dem Bezirk Freistadt jedesmal nur mit Mühe einen Auffahrunfall vermeiden hatte können.
Durch diese Bremsmanöver fühlte sich der 15-Jährige dazu verleitet dem Pkw -Lenker den ausgestreckten Mittelfinger zu zeigen.
Dadurch wiederum fühlte sich der Pkw -Lenker so stark beleidigt, dass er den Mopedlenker zur Rede stellte und diesem einen Faustschlag ins Gesicht verpasste.
Der 15-Jährige wurde von seiner Mutter mit deutlichen Schwellungen im Gesicht ins Krankenhaus gebracht.

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