Oberösterreich News 20.02.2019

Zwei Verletzte bei Skiunfall

Bezirk Gmunden

Eine 42-Jährige aus dem Bezirk Urfahr-Umgebung und eine 9-jährige aus Urfahr-Umgebung führten am 20. Februar 2019 um 12:35 Uhr im Skigebiet Feuerkogel Übungen im Bereich der Steinkogelgrube durch. Dabei stießen sie, während die eine einen Rechtsschwung und die andere einen Linksschwung absolvierte, frontal zusammen. Die 42-Jährige wurde schwer verletzt mit dem Notarzthubschrauber Martin 3 in das Salzkammergut Klinikum Gmunden geflogen. Die 9-Jährige erlitt Verletzungen unbestimmten Grades und wurde nach der Erstversorgung durch den Notarzt in das Salzkammergut Klinikum Vöcklabruck eingeliefert.

 

Bei Forstarbeiten schwer verletzt

Bezirk Grieskirchen

Ein 54-Jähriger aus dem Bezirk Ried im Innkreis war am 20. Februar 2019 um 11:20 Uhr mit seinem 24-jährigen Sohn und seinem 64-jährigen Nachbarn im Gemeindegebiet von Pram mit dem Schlägern von Eschen beschäftigt. Bei der Schlägerung einer größeren Esche im abschüssigen Gelände kam es dann zum folgenschweren Unfall. Der 64-Jährige schnitt mit einer Motorsäge den Stamm einer Esche durch. Der 54-Jährige sicherte die massive Esche mit einer Seilwinde aus einer Entfernung. Die umstürzende Esche verhedderte sich in einer nahestehenden Fichte. Durch die Wucht riss der Stamm der Fichte ab und beide Bäume stürzten in Richtung des 54-Jährigen. Dieser wurde vom Wipfel der Fichte getroffen und erlitt dadurch schwere Schulter- und Brustkorbverletzungen. Der Schwerverletzte wurde von der Unfallstelle mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus Ried im Innkreis geflogen.

 

Mordversuch in Wels – Klärung

Landeskriminalamt OÖ

Ein unbekannter Täter versuchte in der Neujahrsnacht 2019 am Stadtplatz in Wels einen 38-Jährigen zu töten, indem er ihn mit einem Stichwerkzeug in den Kopf und in die Brust stach. Durch die Verletzungen bestand akute Lebensgefahr. Nach intensivsten und langwierigen Ermittlungen konnte nunmehr ein 26-Jähriger aus dem Bezirk Grieskirchen als Beschuldigter ausgeforscht werden. Von der Staatsanwaltschaft wurden die Festnahme und eine Hausdurchsuchung angeordnet. Der Beschuldigte wurde am 19. Februar 2019 kurz nach 6 Uhr von Cobra-Beamten in seiner Wohnung festgenommen. Bei der folgenden Vernehmung zeigte er sich in vollem Umfang geständig. Er wurde in die Justizanstalt Wels überstellt.

Ursprüngliche Meldung – Landeskriminalamt OÖ – Mordversuch in Wels – Polizei bittet um Hinweise

Ein bisher unbekannter Täter ist verdächtig, in der Silvesternacht am 1. Jänner 2019 gegen 1:15 Uhr im Zentrum von Wels einen 38-Jährigen aus dem Bezirk Wels-Land durch mehrere Stichverletzungen mit einer bislang unbekannten Tatwaffe verletzt zu haben. Sowohl Täter als auch Opfer haben sich ab ca. 0:30 Uhr am Stadtplatz vor verschiedenen Lokalen aufgehalten, bevor es am Stadtplatz bzw. in der Traungasse zu den tätlichen Angriffen kam. Angesichts des Verletzungsbildes dürfte es sich bei der Tatwaffe um einen kleineren Gegenstand gehandelt haben, weshalb deren Einsatz für Unbeteiligte nicht unbedingt erkennbar gewesen sein muss; vielmehr kann sich der Übergriff als tätliche Auseinandersetzung dargestellt haben. Nach der Tat flüchtete der Verdächtige in unbekannte Richtung.

 

Zwei Verletze bei Raufhandel und ein 18-Jähriger in Haft

Bezirk Vöcklabruck

Am 6. Februar 2019 gegen 18:30 Uhr erstattete ein Anrainer telefonisch bei der Polizei wegen einer offensichtlichen Schlägerei Anzeige.
Die am Vorfallsort eintreffenden Beamten konnten sechs teils amtsbekannte Jugendliche wahrnehmen. Ein 18-jähriger Kosovare lag zu jenem Zeitpunkt im Schnee und wirkte, zumindest dem Anschein nach, äußerst benommen.
Obwohl Spuren einer Auseinandersetzung zu sehen waren, gaben die Jugendlichen den Beamten gegenüber an, dass nichts passiert sei. Das Nachfragen der Beamten dürfte die Jugendlichen derart gestört haben und diese wurden daraufhin äußerst beleidigend und beschimpften die Beamten aufs Gröbste. Daraufhin wurde der, 18-Jährige nach mehrmaligen Abmahnungen vorläufig festgenommen und auf die Polizeiinspektion verbracht. Zeitgleich kamen zwei weitere Jugendliche zur Polizeiinspektion, die angaben, bei dem Raufhandel verletzt worden zu sein. Da einer der beiden eine stark blutende Kopfwunde aufwies, wurde die Rettung verständigt. Es stellte sich heraus, dass es sich bei dem Festgenommenen um den eigentlichen Haupttäter zu handeln schien.
Der 15-jährige Bruder des Festgenommenen, der sich zu diesem Zeitpunkt ebenfalls auf der Polizeiinspektion aufhielt, bedrohte daraufhin den verletzten Jugendlichen mit dem Umbringen. Daraufhin wurde auch dieser festgenommen.
In Folge Ermittlungen konnte erhoben werden, dass auch die beiden vermeintlichen Opfer aktiv am Raufhandel beteiligt waren und mitunter beschuldigt wurden, den Haupttäter mit acht Stichen, verursacht durch einen Spitzbohrer, am Körper verletzt zu haben. Grund der Auseinandersetzung dürfte eine vom Haupttäter behauptete fehlende Loyalität der beiden Verletzten ihm gegenüber gewesen sein. Nachdem der 18-Jährige im Verwahrungsraum seinen Rivalen mit dem Umbringen bedrohte, wurde dieser über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wels in die Justizanstalt Wels eingeliefert. Allen aktiv Beteiligten wurde ein vorläufiges Waffenverbot ausgesprochen. Die am Tatort aufgefundenen Tatmittel, Kantholz, Schneeschaufeln und Schlagring, wurden sichergestellt. Der Spitzbohrer, sowie ein Schalungshammer, welcher ebenfalls in Verwendung gewesen sein soll, haben die vermeintlichen Opfer laut eigenen Angaben im nahegelegenen Bach versenkt. Alle Beteiligten wurden der Staatsanwaltschaft Wels angezeigt.

 

Fahrzeuglenker aus versunkenem Auto gerettet

Bezirk Freistadt

Am 20. Februar 2019 um 5:44 Uhr erstattete ein 21-Jähriger aus dem Bezirk Urfahr-Umgebung selbstständig am Notruf Anzeige, dass er aufgrund von glatten Fahrbahnverhältnissen in Unterweitersdorf mit seinem Pkw von der Fahrbahn abgekommen sei. Sein Fahrzeug habe sich überschlagen und liege nun am Dach in einem Bach. Der Pkw fülle sich schon mit Wasser und er könne sich nicht selbst befreien. Beim Eintreffen der Streife waren sämtliche Fenster des Pkw bereits unter Wasser. Da sich das Fahrzeug von außen nicht öffnen ließ, schlugen die Beamten die Seitenscheibe mithilfe eines Faltsignals ein. Der Lenker konnte nahezu unverletzt aus dem Fahrzeug geborgen werden. Während der gesamten Zeit hielt der Beamte an der Leitstelle telefonisch Kontakt zum Unfalllenker und beruhigte ihn. Vorsorglich wurde er von der Rettung ins Unfallkrankenhaus Linz gebracht.

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