Oberösterreich News 20.05.2019

Bezirk Braunau am Inn

Pferde gingen durch – 77-Jähriger verletzt

Ein 77-Jähriger aus dem Bezirk Braunau am Inn war am 19. Mai 2019 gegen 18:45 Uhr in der Hofzufahrt seines Bauernhofes mit dem Einspannen zweier Pferde in eine Trainingskutsche beschäftigt. Seine 40-jährige Tochter saß zu diesem Zeitpunkt bereits auf der Kutsche. Plötzlich wurden die Pferde unruhig und gingen durch. Die Pferde galoppierten mitsamt der Kutsche von der Hofzufahrt in eine angrenzende Wiese. Der 77-Jährige rannte mit dem Zügel in der Hand daneben her und versuchte die Pferde zum Anhalten zu bringen. Nach etwa 30 Metern machten die Pferde auf der Wiese eine Kehre, der 77-Jährige stolperte und wurde von der Kutsche überrollt. Seine Tochter wurde bei der Kehrtwende von der Kutsche geschleudert, dürfte jedoch unverletzt geblieben sein. Die Pferde liefen dann zurück über eine Böschung hinter das Hofgebäude. Dabei stürzte die Kutsche um und die Pferde blieben stehen. Der 77-Jährige wurde unbestimmten Grades verletzt und nach der Erstversorgung durch den Notarzt vom Rettungshubschrauber „Europa 3“ in das Unfallkrankenhaus Salzburg geflogen.

 

Bezirk Linz-Land

Fahrraddieb rasch ausgeforscht

Ein 41-jähriger rumänischer Staatsbürger ist verdächtig, am 19. Mai 2019 gegen 16:45 Uhr auf dem Fahrradabstellplatz des Erlebnisfreibades Ansfelden ein Fahrrad gestohlen zu haben. Dabei zwickte er das Fahrradschloss mit einer Beißzange ab. Der 41-Jährige fuhr mit dem Fahrrad zu seinem Sattelkraftfahrzeug, verstaute dieses im Sattelauflieger und kam zum Tatort zurück. In der Zwischenzeit konnte die 34-jährige Geschädigte aus dem Bezirk Linz-Land aufgrund einer Videoaufzeichnung den Tatverdächtigen ausforschen und bis zum Eintreffen der Polizei beobachten. Der 41-Jährige wurde angehalten und kontrolliert. Im Zuge einer freiwilligen Nachschau konnten in seinem Rucksack die Beißzange und in seinem Sattelauflieger das gestohlene Fahrrad sichergestellt werden. Bei der Einvernahme zeigte sich der 41-Jährige geständig. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Linz wurde der Rumäne auf freiem Fuß angezeigt.

 

Stadt Linz

Mann bei Auseinandersetzung verletzt

Am 19. Mai 2019 gegen 3:20 Uhr wurden im Bereich der Linzer Nibelungenbrücke ein 23-jähriger ungarischer Staatsbürger aus Wien und ein 32-jähriger bosnischer Staatsbürger aus Linz durch drei zunächst Unbekannte attackiert. Bei der sofort eingeleiteten Fahndung hielt eine Polizeistreife drei Verdächtige unweit des Tatortes an, auf die die Personsbeschreibung passte. Es handelte sich dabei um einen 18-jährigen Iraker aus Wels, einen 17-jährigen Österreicher aus Linz und einen 26-jährigen Iraker aus dem Bezirk Urfahr Umgebung. Beim 18-Jährigen fanden die Beamten ein Klappmesser. Außerdem wurde er von einem der beiden Angegriffenen eindeutig identifiziert. Der 18-Jährige wurde festgenommen und ins Linzer Polizeianhaltezentrum eingeliefert. Bei der Fahrt dorthin beobachteten die Beamten wie er einen Gegenstand aus seinem Schuh zog und diesen im Fahrzeug deponierte. Es handelte sich dabei um eine Plastikdose mit Pillen und weißem Pulver als Inhalt. Worum es sich dabei genau handelte, wird im Labor untersucht. Bei den Einvernahmen stellte sich heraus, dass der 18-Jährige zweimal gegen den Kopf des bereits am Boden liegenden 23-Jährigen getreten hatte, nachdem dieser seine Mutter beleidigte. Das Opfer wurde im UKH Linz ambulant behandelt. Auf Anweisung der Staatsanwaltschaft Linz wurde der 18-Jährige in die Justizanstalt Linz überstellt.

 

Bezirk Urfahr-Umgebung

Mädchen erpresst – Täter ausgeforscht

Ein 14-Jähriger aus dem Bezirk Urfahr-Umgebung wird verdächtigt, in der Zeit von 28. April 2019 bis 5. Mai 2019 versucht zu haben, ein 14-jähriges Mädchen aus dem Bezirk Urfahr-Umgebung zwei Mal via Chat über ein soziales Medium erpresst zu haben. Der Junge forderte Bargeld, Gutscheine und auch Nacktbilder. Ansonsten drohte er dem Mädchen, dass er sie umbringen werde. Durch intensive Ermittlungsarbeit konnten Polizisten der PI Ottensheim in Zusammenarbeit mit dem Landeskriminalamt OÖ den 14-Jährigen als Tatverdächtigen ausforschen. Im Zuge der Einvernahme zeigte sich der Junge zu den Vorwürfen geständig. Er wird angezeigt.

 

Stadt Wels

Schüler drohte Mitschülern

Die Direktorin einer Welser Schule erstattete am 17. Mai 2019 Anzeige, dass mehrere Schüler vor einem 19-jähriger Mitschüler aus Wels, der sie bedroht, Angst hätten. Eine 16-Jährige aus dem Bezirk Linz-Land gab an, dass der 19-Jährige sie seit Jänner immer wieder unsittlich berührt. Er soll sie außerdem auch immer wieder bedrohen. Der Verdächtige soll gegenüber der 16-Jährigen gesagt haben, dass er ein Springseil um ihren Hals legen werde und er schrieb ihr über soziale Medien, dass er sie mit einem Messer umbringen werde. Seit Dezember 2018 suchte der 19-Jährige auch immer wieder ihre räumliche Nähe auf, sodass sie in ihrer Lebensführung erheblich beeinträchtigt wurde. Einem 17-Jährigen aus Wels soll der Verdächtige gedroht haben, dass er eine Schaufel mitbringt und er ihn begraben werde. Außerdem übermittelte er ihm Fotos und Videos von dessen Wohnungstür. Im März bedrohte er ihn mit dem Ersticken und legte ihm von hinten einen Kleiderbügel um den Hals. Der Verdächtige gab bei der Einvernahme an, dass es ihm leidtue und alles nur als Spaß gemeint war. Er zeigte sich teilgeständig. Die Staatsanwaltschaft Wels gab die Anordnung zur Festnahme und der 19-Jährige wurde in die Justizanstalt Wels gebracht.

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