Oberösterreich News 23.05.2019

Bezirk Braunau am Inn

Wilderei in Geretsberg

Am 23. Mai 2019 um 17:25 Uhr rief der Jagdleiter bei der Polizeiinspektion Eggelsberg an und meldete einen weiteren Fall der Wilderei: Eine einjährige Rehgeiß hatte einen glatten Durchschuss, der nicht von einem gewöhnlichen Jagdprojektil stammten dürfte und eine weitere verdächtige Wunde, wo es keinen Austritt gab. Der Jagdleiter zeigte den Beamten die Stelle, wo das Reh verendete und aufgefunden wurde. Der Auffindungsort ist ungefähr 200 Meter Luftlinie von jenem Ort entfernt, wo am 22. April 2019 auch schon ein totes Reh durch Wilderei qualvoll verendete. Nach Abschluss der Erhebungen wird die Anzeige der Staatsanwaltschaft Ried im Innkreis vorgelegt.

Kontrahenten mit CO2 Pistole bedroht

Am 22. Mai 2019 gegen 19 Uhr kam es am Parkplatz vor einer Schule in Mattighofen zwischen einer Gruppe von Schülern und einem 18-jährigen Serben und seinem 19-jährigen Freund, beide aus dem Bezirk Braunau, bei einem zufälligen Treffen zu einer wörtlichen Auseinandersetzung.

Da die Kontrahenten offenbar mit weiteren Auseinandersetzungen rechneten, verständigten sie weitere Personen ihres Freundeskreises und trafen schließlich mit mehreren Pkw im Ortsgebiet von Mattighofen aufeinander. Dabei richtete der 18-jährige Serbe, der Beifahrer beim 19-Jährigen war, eine CO2 Pistole auf einen 18-jährigen Bosnier, der Beifahrer von einem 17-Jährigen aus dem Bezirk Vöcklabruck war. Dieser beschleunigte daraufhin seinen Pkw, um der sehr bedrohlichen Situation zu entfliehen und einer möglichen Schussabgabe durch den Serben zu entkommen.
Erst um 21:15 Uhr erstatteten die Opfer Anzeige bei der Polizei.

Unter Einbindung sämtlicher Sektorstreifen des Bezirkes Braunau und der Hundestreife Ried wurde nach zwei verdächtigen Fahrzeugen gefahndet und es kam bereits um 22 Uhr in Mattighofen zum Fahndungserfolg, wobei vier verdächtige Burschen vorläufig festgenommen wurden. Der Serbe war nach längerem Leugnen zum Sachverhalt geständig und die Festnahme der weiteren Personen wurde daraufhin aufgehoben.

Bei einer Hausdurchsuchung konnte die Tatwaffe (Glock Imitat) sowie eine weitere Softgun vorläufig sichergestellt werden. Der 18-Jährige wird wegen gefährlicher Drohung der Staatsanwaltschaft angezeigt und ein Waffenverbot wurde ausgesprochen.

 

Bezirk Gmunden

Mit desolatebn Kleintransporter unterwegs – Weiterfahrt untersagt

Polizeibeamte kontrollierten am 22. Mai 2019 gegen 10:30 Uhr in Bad Ischl einen 36-jährigen Tschechen, der mit einem offensichtlich desolaten Kleintransporter unterwegs war und stellten bei diesem mehrere technische Mängel fest. Auf Grund eines offensichtlich schweren Mangels an der Befestigung des Kraftstofftanks wurde das Fahrzeug von einem Techniker begutachtet, der insgesamt 16 schwere technische Mängel feststellte, wobei bei mehr als der Hälfte dieser Mängel Gefahr im Verzug bestand.

Der Fahrzeugrahmen, der Motorraum und die Bodengruppe waren mehrmals durchrostet und Mängel bzw. Defekte an der Bremsanlage und auch bei mehrerer Beleuchtungseinheiten wurden festgestellt. Als Besonderheit dürfte wohl der Totalausfall des Scheibenwischers an diesem stark verregneten Tag angesehen werden. Auf Grund der nicht mehr bestehenden Verkehrs- und Betriebssicherheit wurden die Kennzeichentafeln und der Zulassungsschein abgenommen und eine Radklammer angebracht, da der 36-Jährige die Zahlung einer Sicherheitsleistung ablehnte.

Der Tscheche wurde während der Amtshandlung auch immer wieder aggressiv und beschimpfte die Beamten aufs Gröbste. Der Lenker wurde schließlich wegen 16 Übertretungen nach dem Kraftfahrgesetz und einer Übertretung nach dem Sicherheitspolizeigesetz der Bezirkshauptmannschaft Gmunden zur Anzeige gebracht.

 

Bezirk Grieskirchen

Einbrüche im Bezirk Grieskirchen geklärt

Am 16. Mai 2019 gegen 2:30 Uhr und am 19. Mai 2019 kurz nach 0 Uhr ereigneten sich zwei Einbrüche in einen Freizeitbetrieb im Bezirk Grieskirchen. Drei vorerst unbekannte Täter drangen durch Aufdrücken eines versperrten Gartentores und Aufdrücken einer Schiebetür in den Innenbereich der Anlage vor. Dort konsumierten bzw. entwendeten sie große Mengen an Alkohol, verschütteten diesen mutwillig in einem Schwimmbecken und im Gangbereich und warfen div. Gegenstände in die Becken. Eines der Becken musste aufgrund der starken Verunreinigung gesperrt werden, wodurch der Badebetrieb am darauffolgenden Tag entsprechend beeinträchtigt war.

Durch intensive Ermittlungen der Polizei konnten schließlich die drei Beschuldigten, ein 15-jähriger bosnischer Staatsangehöriger aus Wels und zwei 17-Jährige aus dem Bezirk Grieskirchen ausgeforscht werden.

Bei den Einvernahmen gestanden die Beschuldigten zwei weitere Male in den Betrieb eingedrungen zu sein und Alkohol konsumiert bzw. gestohlen zu haben. Da alle drei bereits mehrfach wegen Einbruchsdiebstählen in Erscheinung traten, wurde eine Festnahmeanordnung gegen sie erlassen.

Bei einem Einbruch waren zudem zwei Mädchen, beide 15 Jahre alt und aus dem Bezirk Grieskirchen bzw. dem Bezirk Wels-Land mit im Objekt. Bei den Erhebungen konnten den Beschuldigten zudem zwei weitere Einbrüche in Sportstätten im Bezirk Grieskirchen, ein Einbruch in einen Betreuungsbetrieb sowie ein Einbruchsversuch in ein Einfamilienhaus zugeordnet werden. Die drei männlichen Beschuldigten wurden in die Justizanstalt Wels eingeliefert.

Bei den Einbrüchen in die Sportstätten war noch ein vierter Verdächtiger, ein 18- jähriger irakischer Asylnehmer aus dem Bezirk Grieskirchen dabei. Diesem konnte bei der Einvernahme der Suchtmittelmissbrauch nachgewiesen werden. Er wurde auf freiem Fuß angezeigt. Die Beschuldigten zeigten sich in ihren Einvernahmen teilweise geständig.

Einer der beiden 17-Jährigen wurde am Tag nach der Einlieferung in die Justizanstalt wieder entlassen. In der darauffolgenden Nacht ereignete sich prompt wieder ein Einbruch in ein Firmenobjekt im Bezirk Grieskirchen mit dergleichen Vorgehensweise, woraufhin der Jugendliche über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wels wieder festgenommen und in die Justizanstalt Linz eingeliefert wurde.

 

Bezirk Kirchdorf an der Krems

Vorrangverletzung – zwei Verletzte

Eine 31-Jährige aus dem Bezirk Steyr-Land fuhr am 23. Mai 2019 um 7:15 Uhr mit ihrem Pkw in Schlierbach auf der Schlierbacher Straße L554 Richtung Kirchdorf/Krems und wollte bei der Kreuzung mit der Sauterner Straße L1335 diese geradeaus übersetzen. Auf der Rückbank befand sich ihr elf Monate alter Säugling.
Eine 82-Jährige aus dem Bezirk Kirchdorf, die auf der L1335 von Sautern kommend in Richtung Hofern fuhr, übersah bei der Kreuzung mit der L554 die 31-Jährige und es kam zu einer Kollision.
Der Pkw der 31-Jährigen streifte nach dem Zusammenprall noch einen Schülertransporter, besetzt mit insgesamt drei Personen, der von einer 37-Jährigen aus dem Bezirk Kirchdorf gelenkt wurde.
Die 31-Jährige und die 82-Jährige wurden unbestimmten Grades verletzt und nach Erstversorgung ins LKH Kirchdorf/Krems gebracht. Der Säugling wurde ebenso zur Kontrolle in das LKH gebracht.

 

Stadt Linz

Staus und Verkehrsbehinderungen wegen Demo

Am 24. Mai 2019 findet in Linz in der Zeit von 11:55 Uhr bis 15 Uhr die Fridays for Future Demo statt.
Die Demo verläuft auf folgender Route: Hauptplatz-Nibelungenbrücke-Friedrichstraße – Urfahrmarktgelände-AEC Straße-Flussgasse-Bernaschekplatz-Rudolfstraße-Nibelungenbrücke-Obere Donaulände- Hofberg- Donaustraße – Graben Promenade (Landhaus)
In diesem Bereich ist mit Staus und Verkehrsbehinderungen zu rechnen!

 

Bezirk Vöcklabruck

Betrügerischer Fahrzeughändler

Ein 47-Jähriger aus dem Bezirk Vöcklabruck beschäftigte sich seit September 2017 – ohne im Besitz einer Gewerbeberechtigung zu sein – mit dem An- und Verkauf von Fahrzeugen, hauptsächlich von Mofas, um einen finanziellen Gewinn zu erzielen.
Er verschwieg dabei den Käufern schwerwiegende technische Mängel und fälschte auch Unterschriften auf Kaufverträgen bzw. manipulierte Kaufverträge.
So verkaufte der Verdächtige in einem Fall ein Moped um 350 Euro, kaufte dieses nach Beschwerden des Käufers wegen der ihm verschwiegenen Mängel zum Preis von 100 Euro wieder zurück und verkaufte das Moped, ohne eine Reparatur durchgeführt zu haben, einige Tage später abermals unter Verschweigung der Mängel an einen anderen Käufer wiederum zum Preis von 350 Euro.
In einem anderen Fall kaufte der 47-Jährige einen Pkw zum Preis von 1.500 Euro, wobei er vom Verkäufer auf einen technischen Defekt hingewiesen wurde, der unbedingt repariert werden muss.
Der 47-Jährige verkaufte den Pkw, wiederum ohne Durchführung der Reparatur, zum Preis von 2.100 Euro weiter.
Der Mann wurde wegen gewerbsmäßigen Betrug und Urkundenfälschung der Staatsanwaltschaft Wels angezeigt.

Bestellte Waren nicht bezahlt

Ein 21-Jähriger aus dem Bezirk Gmunden bestellte unter Nennung einer nicht belastbaren Kreditkarte zwischen 5. April 2019 und 12. Mai 2019 in 15 Fällen bei einer Firma im Bezirk Vöcklabruck online Notebooks und PC-Komponenten im Gesamtwert von mehreren Tausend Euro. Er leistete keinerlei Zahlungen und ließ sich die Waren an seine Aufenthaltsadresse in Wien zustellen. Dort konnte am 22. Mai 2019 betrügerisch herausgelocktes Gut sichergestellt und an die Firma retourniert werden. Der 21-Jährige wird der Staatsanwaltschaft Wels auf freiem Fuß angezeigt.

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