Rohrbombenfund in Teich

Bezirk Ried im Innkreis

Ein Gemeindebediensteter führte am 19.Oktober 2018 um 10:30 Uhr in Ried im Innkreis im Zuge einer Sanierung bei einem Teich im Stadtpark Abpumparbeiten durch. Nachdem sich der Wasserspiegel gesenkt hatte, fand dieser im Uferbereich ein etwa 25 cm langes Metallrohr, welches beidseits mit Metallkappen verschlossen war, vor.

Bei den Erhebungen konnten die Polizeibeamten im dortigen Uferbereich noch weitere vier Rohrbomben sichten. Aufgrund der Sicherungsmaßnahmen wurden der Fundort großräumig abgesperrt und ein Sprengstoffsachkundiges Organ, sowie der Entschärfungsdienst des BMI vom Vorfall in Kenntnis gesetzt.

Bei den weiteren Erhebungen konnte ermittelt werden, dass es sich vermutlich um Rohrbomben derselben Bauart, welche von einem „Bombenbastler“ 2008 gebaut worden sind, handelte. Die fünf Rohrbomben wurden vom Entminungsdienst des BMI geborgen und entschärft.

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