VTA errichtet neues Technikum

VTA errichtet neues Technikum: Noch mehr Kapazitäten für Forschung und Produktion

Der VTA Innovation Tower bietet bereits für die vergrößerte Abteilung Forschung und Entwicklung eine Top-Infrastruktur samt neuem Laborbereich. Um der Forschung und Entwicklung noch mehr Platz einzuräumen wird heuer der Spatenstich für das 6000 m² moderne Technikum erfolgen. Das Architekturstudio Grießer & Schneebauer GmbH plant das Betriebsgebäude mit einer Länge von 145 m, einer Breite von 50 m und einer Höhe von 11 m.

VTA bedeutet „Verfahrens Technologische Abwasseraufbereitung“ und es steht für ein international erfolgreiches österreichisches Unternehmen, das mit innovativen und ausgereiften Produkten Maßstäbe in der Abwasser- und Umwelttechnik setzt. Oberste Leitlinien sind dabei Umweltverträglichkeit und Wirtschaftlichkeit.

Die VTA Firmengruppe mit Niederlassungen in Österreich, Deutschland, Tschechien und der Schweiz beschäftigt rund 200 Mitarbeiter, davon circa 100 am Hauptstandort in Rottenbach (Oberösterreich).

Seit der Gründung im Jahr 1992 wächst VTA dynamisch und nachhaltig. Triebfeder der erfolgreichen Entwicklung sind innovative Produkte und Technologien zur Optimierung der Abwasserreinigung. Gründer und Geschäftsführer Ing. Dr. h. c. Ulrich Kubinger hält rund 60 Patente, darunter revolutionäre Neuentwicklungen, z. B. auf Basis von Nanotechnologie. Im Bereich der Forschung arbeitet VTA auch eng mit führenden europäischen Universitäten zusammen.

 

Neu erbauter VTA Innovation Tower als Flaggschiff

„VTA arbeitet an individuellen Lösungen, die nachhaltig funktionieren und zugleich besonders wirtschaftlich sind. Wir sind dabei schon heute auf einem sehr guten Weg“, betont Ing. Dr. h. c. Ulrich Kubinger. Die Forschungs- und Entwicklungsabteilung von VTA wurde nun nochmals vergrößert und findet im neuen VTA Innovationstower in Rottenbach zusätzliche räumliche und labortechnische Möglichkeiten auf dem neuesten Stand vor. Das zukunftsweisende, auch architektonisch beeindruckende Gebäude erinnert nicht von ungefähr an ein Flaggschiff unter vollen Segeln.

Forschung und Entwicklung:

Spurenstoffe, Keime und Mikroplastik im Visier

Aktuelle Herausforderungen im Fokus der VTA-Forschung sind derzeit u. a.

  • Spurenstoffe, insbesondere Rückstände von Medikamenten wie Schmerzmittel, Antibiotika, Beta-Blocker und Blutfettsenker. Im Abwasser lassen sich heute Spuren von rund 1501 verschiedenen Arzneimitteln nachweisen.
  • multiresistente Keime, die sich besonders dort im Abwasser finden, wo massiv Antibiotika eingesetzt werden

 

  • Mikroplastik (Kunststoffteile unter 5 mm), z.B. aus Verpackungen, Kosmetikprodukten oder Abrieb

 

  • die Rückgewinnung von Phosphor aus dem Klärschlamm, um die Versorgung mit dieser wertvollen natürlichen Ressource langfristig zu sichern

 

 

„VTA arbeitet weltweit für sauberes Wasser. Das ist unsere Aufgabe, im Dienst der Umwelt und künftiger Generationen.“

Ing. Dr. h. c. Ulrich Kubinger, CEO VTA Gruppe

 

(1) Quelle: ‚Medikamente belasten das Trinkwasser‘, in: Internetseite, 2019, URL:

https://kommunal.at/artikel/medikamente-belasten-das-trinkwasser

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