Die Kraft der Freiwilligkeit rettet Menschenleben in der Krise

Mit Menschlichkeit und Freiwilligkeit können wir die Ausbreitung des Corona Virus eindämmen und Menschenleben retten. Vier von zehn Oberösterreichern engagieren sich freiwillig für das Wohl der Gesellschaft – 22.000 von ihnen im OÖ. Roten Kreuz. Sie stärken das Netzwerk der Hilfe in den Regionen und sind da, um zu helfen. Darauf macht die landesweit größte humanitäre Hilfsorganisation am Welttag der Anerkennung Freiwilliger, am 20. April, aufmerksam.

Ein akuter Notfall in der Nacht, ein Spitalstransport am Nachmittag oder ein Rettungseinsatz in den frühen Morgenstunden. Egal zu welcher Tageszeit – Florian Wagenhofer (36) ist zur Stelle. Der Linzer ist einer von 22.000 freiwilligen Mitarbeitern im OÖ. Roten Kreuz und ist, wie seine Kolleginnen und Kollegen, seit Ausbruch der Corona-Erkrankungen besonders gefordert. Florian arbeitet im Lehr- und Forschungswesen der FH Gesundheitsberufe Oberösterreich und engagiert sich seit mittlerweile 20 Jahren freiwillig im Rettungsdienst. „Diese Krise erfordert von allen einen langen Atem“, meint er. Die Mitarbeiter im OÖ. Roten Kreuz sind für die Bevölkerung da, um zu helfen. Sie testen täglich hunderte Menschen, sind in der mobilen Pflege und Betreuung tätig, unterstützen Behörden in vielen Bereichen, führen Krankentransporte durch und spannen ein engmaschiges Netzwerk der Hilfe über das Bundesland. „Gerade in dieser Zeit will ich für meine Mitmenschen da sein“, meint Florian. „Ich will einen Beitrag zum Zusammenhalt in unserer Gesellschaft leisten, gerade in dieser Zeit ist freiwilliges Engagement ganz besonders wichtig.“

Gemeinwohlzentrierte Werte sind tragende Säulen in unsicheren Zeiten

Menschen, die freiwillig für andere da sind, sind Rückgrat und Leistungsträger unserer Gesellschaft. „Ihr Engagement kommt von Herzen und zeigt, dass gemeinwohlzentrierte Werte wie Menschlichkeit, Zusammenhalt oder zivilgesellschaftliches Engagement tragende Säulen in unsicheren Zeiten sind“, meint OÖ. Rotkreuz-Präsident Dr. Aichinger Walter. „Sie stehen für eine weltumspannende Idee, aus der vor mehr als 160 Jahren das Rote Kreuz entstand.“

Freiwilliges Engagement als menschlicher Faktor im Krisenmanagement

Vier von zehn Oberösterreichern engagieren sich freiwillig für ihre Mitmenschen. Ihr Engagement stärkt unsere Gesellschaft – besonders in Krisenzeiten. Unzähligen Initiativen zur Nachbarschaftshilfe oder die Mitarbeiter von Team Österreich, die das OÖ. Rote Kreuz im Umgang mit dem Corona Virus unterstützen, sind beste Beispiele dafür. Generell gelte es, Stellenwert und Wertschätzung des freiwilligen Engagements in unserer Gesellschaft weiter zu stärken. „Menschen, die sich freiwillig engagieren, tragen wesentlich dazu bei, dass wir gemeinsam diese schwierige Zeit bestmöglich überstehen“, erklärt der OÖ. Rotkreuz-Präsident.

Foto OÖRK/Asanger

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