Geschichtlich verzahnt und bereit für Zukunftsprojekte

Geschichtlich verzahnt und bereit für Zukunftsprojekte

Schärding und Neuhaus a. Inn blicken auf eine gemeinsame Geschichte. Die Geschichte von Neuhaus a. Inn beginnt 1320 mit der Gründung einer Burg zum Schutz der damals bairischen Stadt Schärding. Die Befestigungsanlage sollte in erster Linie die Brücke über den Inn sichern. Bis heute sind die beiden Orte vielfältig verbunden. Gerade in den letzten Jahren hat der Wunsch nach gemeinsamen Zukunftsprojekten zugenommen. Dass die Zusammenarbeit beiden Orten nutzt, zeigt zum Beispiel das jüngst entstandene Sandsachlager in Schärding.

Mit dem Blick auf die Zukunft wollen beide Orte die Geschichte in Erinnerung halten. Schärding hat ein gut aufgestelltes Stadtarchiv, das vom gebürtigen Bayern Mario Puhane betreut wird. Die bayerische Gemeinde Neuhaus mit den Ortsteilen Vornbach und Mittich blickt zwar auch auf eine reiche Geschichte, hat jedoch beim Archivwesen Nachholbedarf. Aktuell baut man mit Ehrenamtlichen ein historisches Archiv auf. Da die Geschichte grenzüberschreitend ist, ergriffen die Bürgermeister Franz Angerer und Stephan Dorn gemeinsam mit Mario Puhane die Initiative, sich von Anfang an abzustimmen. Deshalb traf man sich zu ersten Gesprächen im Schloßpark und im Stadtarchiv Schärding.

Stephan Dorn und Franz Angerer wiesen in diesem Zusammenhang auch auf die aktuelle Initiative hin, das neue Autobahnkreuz bei Mittich Neuhaus-Schärding zu nennen. Dies wäre nicht nur erstmals in der deutschen Autobahngeschichte eine grenzüberschreitende Benennung und damit ein starkes Zeichen für Europa, sondern auch eine Werbung für Schärding und Neuhaus.

 

 

v.l. Bürgermeister Franz Angerer, Stefan Harras aus Neuhaus, Mario Puhane, Josef Seitz aus Vornbach, Magdalena Sonnleitner aus Neuhaus und Bürgermeister Stephan Dorn. Bild: Maxi Puhane

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