Oberösterreich News 05.02.2019

Streit in Asylunterkunft eskalierte

Bezirk Linz Land

Am 5. Februar 2019 um 14:25 Uhr kam es im Gemeinschaftsraum einer Asylunterkunft in der Gemeinde St. Marien zwischen einer 25-jährigen Asylwerberin aus Somalia und einer 34-jährigen Asylwerberin aus Somalia zu einem zunächst verbalen Streit um ein Zugticket. Dieser ging zunächst in ein Handgemenge über, ehe die 25-Jährige mehrere Stühle in Richtung der 34-Jährigen warf. Daraufhin begann die ältere der beiden Geschirrstücke zurückzuwerfen. Ein Teller traf die jüngere schließlich im Gesicht und fügte ihr eine tiefe Rissquetschwunde an der Wange. Zusätzlich erlitten beide Beschuldigten mehrere Blutergüsse und blutende Kratzer. Die 25-Jährige wurde mit schweren Verletzungen von der Rettung in den MedCampus III eingeliefert.

 

Mädchen erlitt Platzwunde bei Auffahrunfall

Bezirk Vöcklabruck

Eine 28-Jährige aus dem Bezirk Vöcklabruck lenkte am 5. Februar 2019 um 16:22 Uhr ihren Pkw auf der B145 in Richtung Vöcklabruck. Neben der Lenkerin befanden sich noch ihre 12-jährige und ihre 9-jährige Tochter im Fahrzeug. Auf Höhe des Straßenkilometers 14,350 musste ein vor der Frau fahrender 32-Jähriger aus dem Bezirk Vöcklabruck seinen Pkw auf Grund eines Linksabbiegers abbremsen. Dies bemerkte die 28-Jährige zu spät und fuhr auf das Heck des Vordermannes auf. Die am Beifahrersitz mitfahrende 12-Jährige erlitt eine Platzwunde neben dem rechten Auge. Die im Heck sitzende 9-Jährige und die Lenkerin klagten noch an der Unfallstelle über Schmerzen. Alle Insassen wurden mit der Rettung ins Krankenhaus Vöcklabruck gebracht

Betrüger in Haft – weitere Geschädigte vermutet

Bezirk Braunau am Inn

Ein 35-jähriger Arbeitsloser, ohne festen Wohnsitz, wird beschuldigt, im Zeitraum von 16. Mai 2016 bis zum 29. Jänner 2019 in den Bezirken Braunau und Salzburg-Umgebung, sowie im angrenzenden Bayern diverse Dienstleistungs-, Einmiet- und Tankbetrügereien begangen zu haben, indem er seine Zahlungsfähigkeit vortäuschte und die Geschädigten so zur Herausgabe von Waren bzw. Dienstleistungen verleitete.

Die momentane Schadenssumme zum Nachteil der derzeit 21 Geschädigten beläuft sich auf rund 20.000 Euro.
Der Verdächtige betrieb trotz aufrechtem Tierhalteverbot, erlassen von der Bezirkshauptmannschaft Schwaz/Tirol, eine illegale Hundezucht im Innviertel. Um die Welpen verkaufen zu können, nahm er diverse Dienstleistungen von verschiedenen Tierärzten in Anspruch, die er nicht bezahlte. Aufgrund der nicht bezahlten Rechnungen wechselte der 35-Jährige regelmäßig die Tierärzte.

Des Weiteren führte er im Innviertel seit Jänner 2017 eine Pferdezucht und einen Einstellbetrieb. Dazu beauftragte er ebenfalls verschiedene Tierärzte sowie Futterlieferanten, deren Leistungen bzw. Waren er ebenfalls nicht bezahlte.
Zudem wurden als Geschädigte noch KFZ-Werkstätten, Tankstellen und Pensionen ausgeforscht.

Über Anordnung der Staatsanwaltschaft Ried wurde der 35-Jährige am 4. Februar 2019 festgenommen und in die Justizanstalt Ried im Innkreis eingeliefert.

Weitere Geschädigte werden ersucht, sich bei der Polizeiinspektion Ostermiething unter der TelNr. 059 133 4211 zu melden.

 

Jugendlicher bei Auffahrunfall verletzt

Bezirk Freistadt

Ein 20-Jähriger aus dem Bezirk Freistadt lenkte am 5. Februar 2019 gegen 7:15 Uhr den Firmenwagen seines Arbeitgebers auf der B 124 in Richtung Unterweitersdorf. Bei Straßenkilometer 0,173 übersah er, dass die Kolonne vor dem Kreisverkehr zum Stillstand gekommen war und fuhr auf den Pkw eines 66-Jährigen aus dem Bezirk Freistadt auf. Dieser wurde durch den Aufprall auf den davor stehenden Pkw eines 21-Jährigen aus dem Bezirk Freistadt geschoben. Dessen 16-jähriger Beifahrer aus dem Bezirk Freistadt erlitt Verletzungen unbestimmten Grades und wurde mit der Rettung ins Krankenhaus gebracht. Die Unfallstelle war für etwa eine Stunde erschwert passierbar.

 

Mann ging auf Beamte los und beschädigte Polizeiinspektion

Bezirk Gmunden

Bei einem 25-jährigen bosnischen Staatsangehörigen aus dem Bezirk Gmunden musste in der Nacht von 30. Jänner auf 31. Jänner 2019 mehrfach durch Beamte der Sektorenstreife Gmunden eingeschritten werden. Die Musik war derart laut gestellt, dass die Nachbarn dadurch gestört wurden. Er befand sich, offensichtlich auf Grund seiner starken Alkoholisierung, in äußerst aggressivem Zustand, beschimpfte die einschreitenden Beamten und bespuckte diese. Zweimal konnte er durch deeskalierende Vorgehensweise beruhigt werden. Nachdem ein verängstigter Nachbar neuerlich den Notruf verständigte, wurde zusätzlich eine Diensthundestreife angefordert. Beim abermaligen Eintreffen war eine Beruhigung des Beschuldigten aussichtslos. Die Eingangstür des Nachbarn war durch den Beschuldigten bereits erheblich beschädigt worden, im gesamten Stiegenhaus war Pulver des Trockenfeuerlöschers versprüht. In Richtung der Beamten warf der Mann gefüllte Müllsäcke, beschimpfte und bespuckte diese. Erst als er den Diensthund wahrnahm, ließ er sich widerstandslos festnehmen. Im Dienstfahrzeug wurde er neuerlich aggressiv, indem er die Polizisten neuerlich bespuckte und den Pkw verunreinigte. Auch auf der PI Gmunden beruhigte er sich nicht und beschädigte dort einige Möbelstücke. Der Mann wurde nach staatsanwaltlicher Anordnung in die Justizanstalt Wels eingeliefert. Die Beamten wurden nicht verletzt.

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