Oberösterreich News 27.01.2019

 2 Kilogramm Marihuana sichergestellt

Bezirk Freistadt

Aufgrund typischer Symptome einer Suchtmittelbeeinträchtigung wurde am 26. Jänner 2019 um 16:10 Uhr ein 39-jähriger Grazer auf einem Autobahnrastplatz an der Mühlkreisautobahn einer genaueren Kontrolle unterzogen. Bei der Durchsuchung seines Pkw fanden die Beamten 2 Pakete mit insgesamt ungefähr 2 Kilogramm Marihuana. Der Mann gab gegenüber den Polizisten an, dass er lediglich für den Transport von einem Ort nahe der tschechischen Grenze nach Graz zuständig gewesen wäre. Er wurde festgenommen und ins Polizeianhaltezentrum nach Linz gebracht. Nach einer neuerlichen Durchsuchung des Pkw, bei der Hinweise auf einen Aufenthalt in Tschechien gefunden wurden, bestätigte er die Einfuhr des Suchtgiftes nach Österreich. Nach der Einvernahme wurde er nach staatsanwaltlicher Anordnung in die Justizanstalt Linz überstellt.

 

Snowboarderin in Graben gestürzt

Bezirk Gmunden

Am 27.Jänner 2019 um 14 Uhr fuhr eine 20-Jährige aus dem Bezirk Gmunden mit vier männlichen Begleitern die Trasse einer Materialseilbahn im Gemeindegebiet von Gosau ab. Im Zuge dieser Abfahrt kamen die Wintersportler in einen Graben und versuchten aus diesem hinauszufahren. Die Frau befand sich einige Meter unterhalb ihrer Begleiter. Für das Ausqueren schnallte sie ihr Snowboard ab, rutschte jedoch auf der Schneedecke aus und in weiterer Folge einige Meter in den Graben ab. Als sie am tiefsten Punkt des Grabens angelangt war, brach sie plötzlich durch die Schneedecke und stürzte 3 bis 4 Meter in ein unterhalb der Schneedecke befindliches ausgehöhltes Bachbett. Ihre Begleiter gruben sofort ein Loch zum Bach, durch welches die 20-Jährige selbst herausklettern konnte. Da sie sich beim Sturz jedoch eine Schulterverletzung zuzog, verständigten ihre Begleiter die Bergrettung. Der Notarzthubschrauber Martin 10 führte eine Taubergung durch und flog die verletzte Snowboarderin in das Salzkammergutklinkum Bad Ischl. Ihre Begleiter fuhren selbst ins Tal ab.

 

In Lawine verschütteter hatte Glück im Unglück

Bezirk Gmunden

In Lawine verschütteter hatte Glück im Unglück

Ein 44-Jähriger aus dem Bezirk Gmunden unternahm am 27. Jänner 2019 gegen 9 Uhr gemeinsam mit seinem Bruder und einem Bekannten eine Skitour auf den Schönberg/Wildenkogel im Grenzgebiet zwischen OÖ und der Steiermark. Die Gruppe hatte sich gut vorbereitet, kannte den ungefähren Routenverlauf und hatte die gesamte Notfallausrüstung mit. Gegen 11:45 Uhr kam die Bergsteigergruppe vor dem Gipfelbereich mangels vorhandener Spur von der normalen Aufstiegsroute ab und querte schließlich einen bis zu 39 Grad steilen Südhang. Als der Gruppenerste, eine 50 Meter breite Rinne gequert hatte, folgte ihm der 44-Jährige. Dabei löste dieser etwa 50 Meter über ihm ein etwa 70 Meter breites Schneebrett aus und wurde mit den Schneemassen etwa 250 bis 300 Meter weit mitgerissen. Obwohl er den Airbag Rucksack auslösen konnte, wurde er in aufrecht sitzender Position vollständig verschüttet. Nach dem Stillstand der Lawine konnte der Mann eine Hand vor dem Gesicht leicht bewegen und dürfte über eine Atemhöhle verfügt haben. Seine beiden Begleiter versuchten sofort mit ihren Lawinenverschüttetensuchgeräten den Verunglückten zu orten. Zwischenzeitlich kamen noch 3 weitere Gruppen von Skibergsteigern an der Unfallstelle vorbei und schlossen sich der Suche an. Es konnte jedoch vorerst kein eindeutiges Signal vom Verschütteten gefunden werden. Als sich die Gruppen im Staubereich der Lawine sammelten und eine neue Suche starten wollten, entdeckte plötzlich einer der Helfer einen Handschuh unter der Schneedecke. So konnte der 44-Jährige lokalisiert und ausgegraben werden. Nach der Versorgung mit dem Notarzthubschrauber Martin 3 wurde er in das Klinikum Salzkammergut Gmunden eingeliefert und leicht unterkühlt zur Überwachung stationär aufgenommen. Um weitere Vermisste ausschließen zu können, wurden mit dem Polizeihubschrauber Libelle, 2 Lawinensuchhunde des Bergrettungsdienst OÖ mit ihren Hundeführern, sowie 2 Alpinpolizisten auf die Lawine geflogen. Es konnten keine Hinweise auf weitere Personen in den Schneemassen gefunden werden. Die übrigen Gruppenteilnehmer und die Helfer konnten unverletzt selbstständig ins Tal abfahren. Im Einsatz waren mehr als 20 Bergretter der Ortsstellen Bad Ischl und Ebensee.

 

Snowboarder aus misslicher Lage gerettet

Bezirk Gmunden

Ein 39-jähriger Snowboarder aus Graz befuhr am 27. Jänner 2019 gegen Mittag sehr gut ausgerüstet (inkl. der Standardausrüstung für das Bewegen im freien Skiraum – LVS/Schaufel/Sonde/Lawinenairbagrucksack) eine Variantenabfahrt im Skigebiet Dachstein-Krippenstein im Gemeindegebiet von Obertraun. Aus unbekannter Ursache verabsäumte er das rechtzeitige Ausqueren aus der Variantenabfahrt in den organisierten Skiraum und fuhr weiter talwärts. Das Gelände bricht dort auf etwa 870 Metern Seehöhe senkrecht über eine Felswand ab. Als der Mann im immer steiler werdenden Gelände mit seinem Snowboard anhalten wollte, rutschte er auf dem eisigen Untergrund ab und stürzte 30 bis 40 Meter über die Felswand ab, bis er sich an einem Baum festhalten konnte. Er konnte selbst den Bergrettungsnotruf verständigen und wurde schließlich vom Notarzthubschrauber C99 mittels Taubergung gerettet. Der Wintersportler blieb unverletzt.

 

Pkw überschlug sich

API Haid

Eine 46-jährige Slowakin lenkte am 27. Jänner 2019 um 15:56 Uhr ihren Pkw auf der Westautobahn in Richtung Salzburg. Bei Kilometer 161,370 prallte sie aus bisher
unbekannter Ursache gegen die Betonmittelleitschiene. Durch den Anprall kam es zu einem Überschlag des Fahrzeuges. Die Frau wurde mit Verletzungen unbestimmten Grades in den
Med Campus 3 eingeliefert. Während der Unfallaufnahme war die A1 in der Zeit von 15:56 Uhr bis 16:48 Uhr teilweise komplett gesperrt. Teilweise wurde der Verkehr über 2 Fahrspuren an der Unfallstelle vorbei geführt. Bei den Aufräumarbeiten waren die Feuerwehren Asten und St. Florian mit 6 Fahrzeugen und 45 Mann im Einsatz.

 

Suchtgiftdealer in Linz ausgeforscht

Stadt Linz

Nach Abschluss umfangreicher Ermittlungen durch Beamte des Kriminalreferates vom Linzer Stadtpolizeikommando konnte einem 19-jährigen afghanischen Asylwerber aus Linz der Verkauf von rund 4 Kilogramm Marihuana im Zeitraum von November 2017 bis Anfang Dezember 2018 nachgewiesen werden. Seine 22-jährige Lebensgefährtin aus Linz stellte dabei ihr Zimmer in der elterlichen Wohnung für Lagerung und Portionierung zur Verfügung. Sie zeigte sich, im Gegensatz zum 19-Jährigen, umfassend geständig. Der Mann befindet sich aktuell aufgrund einer anderen Tat in Untersuchungshaft in der Justizanstalt Linz. Die Lebensgefährtin wird wegen ihres Tatbeitrages auf freiem Fuß angezeigt. Zahlreiche Abnehmer von Kleinmengen konnten ermittelt und auch zur Anzeige gebracht werden.

 

Mann belästigte Frauen und ging auf Polizisten los

Stadt Linz

Am 26. Jänner 2019 wurde ein 22-jähriger aus Somalia von zwei Beamten in Zivil dabei beobachtet, wie er an der Straßenbahnhaltestelle am Taubenmarkt einer unbekannten Frau auf den Hintern griff. Die Frau und ein Passant schrien den Mann daraufhin an, worauf dieser davonlief und von den Beamten verfolgt wurde. Bei der Anhaltung versetzte er den Polizisten Fußtritte und einen Ellbogenstoß. Daraufhin wurde er wegen des Verdachts des Widerstandes gegen die Staatsgewalt festgenommen und ins Polizeianhaltezentrum Linz eingeliefert. Das Opfer wurde von dem Passanten aufgefordert aus der Straßenbahn auszusteigen und auf die Polizei zu warten, was diese jedoch nicht wollte. Im Zuge von Ermittlungen konnte festgestellt werden, dass derselbe Beschuldigte etwa eine Stunde davor im Bereich der Linzer Altstadt einer Frau zweimal ins Gesicht geschlagen und diese an den Haaren gezogen hatte, nachdem er sie verfolgt und sie ihn dann zur Rede gestellt hatte. Der Beschuldigte verweigerte bei seiner Einvernahme die Aussage. Die Staatsanwaltschaft Linz ordnete die Anzeige auf freiem Fuß an. Die Beamten blieben unverletzt.
Die Polizei bittet die betroffene Dame sich unter der Telefonnummer 059133 453333 zu melden.

 

Mann nach versuchtem schwerem Raub auf der Flucht

Stadt Linz

Am 26. Jänner 2019 um 19:45 Uhr ereignete sich auf der Linzer Landstraße ein versuchter schwerer Raub durch einen bislang unbekannten Täter. Dieser forderte unmittelbar vor einem Fast-Food Restaurant von einem 16-Jährigen aus Linz die Herausgabe von Bargeld. Um diese Forderung zu unterstreichen, griff er in seine Bauchtasche und holte ein Klappmesser heraus. Der 16-Jährige und sein 18-jähriger Begleiter aus dem Bezirk Urfahr-Umgebung konnten in das Restaurant flüchten ohne dem Mann Bargeld zu übergeben. Dieser dürfte mit der Straßenbahn Richtung stadtauswärts geflüchtet sein. Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief bislang ohne Erfolg. Der unbekannte Täter wird wie folgt beschrieben: Männlich, etwa 17 Jahre alt, 170cm groß, er trug eine schwarze Jacke und eine schwarze Haube und hatte einen orangenen Dreitagebart. Außerdem dürfte er auf den Namen „Carlos“ hören.
Die Polizeiinspektion Bürgerstraße bitte um Hinweise unter der Telefonnummer 059133 4592100.

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