Oberösterreich News 28.12.2018

Pkw durchstieß bei Verkehrsunfall in Höhnhart Hausmauer

Bezirk Braunau am Inn

Ein 26-Jähriger aus dem Bezirk Ried im Innkreis fuhr am 28. Dezember 2018 gegen 12:30 Uhr mit einem Pkw auf der Oberinnviertler Landesstraße 503 und geriet im Ortschaftsbereich Ainetsreit in einer Rechtskurve links auf das Bankett. Dabei verlor der 26-Jährige die Kontrolle über den Pkw und schleuderte nach rechts über die Straße, kam von der Fahrbahn ab, rutschte etwa 80 Meter über eine Wiese und stieß schließlich gegen die Mauer und die Terrassentür eines Wohnhauses. Der Pkw durchschlug dabei die Mauer zum Wohnzimmer und die Terrassentür wurde aus der Verankerung gerissen. Zum Zeitpunkt des Verkehrsunfalles befand sich niemand im Wohnzimmer. Die Hausbesitzer waren außer Haus. Der 26-Jährige wurde lediglich leicht verletzt. Das Wohnhaus und die Umfriedung wurden beschädigt. Am Pkw dürfte Totalschaden entstanden sein. Die FF Thanstrass war mit den Aufräumungsarbeiten beschäftigt.

30-Jähriger bastelte Böller in Küche

Bezirk Braunau am Inn

Am 28. Dezember 2018 gegen 9:30 Uhr wurde von einem Gerichtsvollzieher eine Polizeistreife zur Unterstützung zu einer Exekution in der Wohnung eines beschäftigungslosen 30-Jährigen aus dem Bezirk Braunau am Inn gerufen.
Dabei wurden in der Wohnung vorerst nur dessen Lebensgefährtin, sowie deren gemeinsame Kinder im Alter von 11/2 Jahren und zwei Monaten angetroffen.
Sofort nach Betreten der Wohnung konnten die Beamten diverse Suchtgiftutensilien sowie ein geringe Menge Cannabis offen auf dem Küchentisch herumliegend wahrnehmen. Bei der weiteren Kontrolle konnten schließlich 62 Stück pyrotechnische Gegenstände der Klasse F4 und 17 Stück pyrotechnische Gegenstände ohne Bezeichnung aus tschechischer Produktion, 53 Stück offensichtlich selbst hergestellte Böller, geladen mit verschiedenen Mengen an Selbstlaboraten, sowie diverses Material (Zündschnur, Magnesiumpulver, Schwefelpulver, Bariumsulfat, Böllerrohlinge usw.) zur Herstellung von Böllern uä. teils völlig frei und ungesichert herumliegend in der Küche festgestellt und sichergestellt werden. Unter den selbst hergestellten Böllern befanden sich mehrere, die aufgrund der Größe und der Art und Weise der Herstellung auf eine hohe Sprengwirkung schließen ließen.
Anschließend erfolgte die Übergabe des pyrotechnischen Materials an die Beamten des Entschärfungsdienstes zwecks fachgerechter Entsorgung.
Noch während der Amtshandlung kam der 30-Jährige nach Hause.
Bei der Einvernahme war dieser geständig, Böller in der Küche der Wohnung für die Silvesternacht hergestellt zu haben. Als Motiv für die Fertigung gab er an, dass die im Handel legal zu erwerbenden Feuerwerke zu langweilig seien. Die Gefährlichkeit seiner selbst gebastelten Böller sei ihm nicht bewusst gewesen. Es folgen Anzeigen.

Schwerer Sturz mit Rennrad

Bezirk Vöcklabruck

Ein 56-jähriger Landwirt aus dem Bezirk Vöcklabruck fuhr am 28. Dezember 2018 um 11:30 Uhr mit seinem Traktor samt Anhänger in St. Georgen im Attergau auf der Wildenhagerstraße und wollte nach der Ortschaft Lohen nach links in Richtung Stöttham einbiegen. Zur selben Zeit fuhr ein 42-Jähriger, ebenfalls aus dem Bezirk Vöcklabruck, mit seinem Rennrad in Richtung Ortszentrum St. Georgen i. A.
Der 56-Jährige sah den rasch herannahenden Rennradfahrer und versuchte wieder zurück auf den rechten Fahrstreifen zu lenken. Der Rennradfahrer entschloss sich ebenfalls auf diese Seite auszuweichen und prallte schließlich gegen den stark eingelenkten linken Vorderreifen des Traktors.
Der 42-Jährige kam schwer zu Sturz und musste vom Roten Kreuz ins LKH Vöcklabruck gebracht werden. Das Vorderrad des Rennrades wurde in drei Teile gerissen, der Helm und der Fahrradrahmen wurden ebenfalls zerstört. Der 42-Jährige konnte das LKH bereits wieder verlassen.

Einbruchsdiebstahlserie geklärt – zwei Litauer in Haft

Landeskriminalamt OÖ

Aufgrund umfangreicher Ermittlungen von Beamten des Landeskriminalamtes OÖ konnten zwei litauischen Staatsangehörigen im Alter von 31 und 38 Jahren insgesamt zwölf Einbruchsdiebstähle, teilweise Versuche, in Tankautomaten und Kraftfahrzeuge mit Diebstahl von Bargeld und Navigations- und Steuergeräten bzw. schwere Diebstähle von Reifen samt Felgen nachgewiesen werden.
Die beiden Verdächtigen reisten im Februar 2018 über den Grenzübergang Drasenhofen mit einem Pkw mit britischem Kennzeichen nach Österreich ein und hielten sich bis Ende März 2018 vorwiegend in den Bundesländern Oberösterreich, Niederösterreich und Wien auf, wo sie mehrere Tankautomaten aufbrachen um an das Bargeld zu gelangen. Außerdem stahlen sie von diversen Neuwägen die Reifen samt Felgen, indem sie diese abmontierten und die Fahrzeuge auf Steinen aufbockten, wodurch diese zum Teil stark beschädigt wurden. Weiters brachen sie in diverse Kraftfahrzeuge ein und entwendeten aus dem Inneren Navigations- bzw. Steuergeräte.
Aufgrund der Ermittlungen konnten für die Beschuldigten beim Landesgericht Linz zwei europäische Haftbefehle erwirkt werden. Folglich wurden die zwei Täter nach Verbüßung einer Haftstrafe in Schweden, welche sie nach Begehung von Eigentumsdelikten absitzen mussten, am 19. bzw. 20. Dezember 2018 nach Österreich ausgeliefert.
Der 38-Jährige zeigte sich zu den zur Last gelegten Fakten teilweise geständig, der 31-Jährige bestritt jegliche Beteiligung. Der Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 57.700 Euro.
Beide Beschuldigte wurden über Auftrag der Staatsanwaltschaft Linz in die Justizanstalt Linz eingeliefert und befinden sich dort nach wie vor in Untersuchungshaft.

Faustschläge nach Verkehrsunfall

Bezirk Braunau am Inn

Am 26. Dezember 2018 fuhr ein 47-jähriger deutscher Staatsbürger aus Bayern mit seinem Pkw in Braunau auf dem Erlachweg Richtung Raitfeldstraße und wollte nach links abbiegen. Aufgrund von Gegenverkehr musste er anhalen. Ein 21-jähriger
Tunesier aus dem Bezirk Braunau übersah den stehenden Pkw und fuhr mit seinem
Pkw auf den Pkw des 47-Jährigen auf. Dabei entstand ein Sachschaden in bislang unbekannter Höhe. Der Tunesier kontaktierte darauf seinen Chef, einen 44-Jährigen aus dem Bezirk Braunau, welcher zur Unfallstelle kam. Dieser verpasste nach Meinungsverschiedenheiten über den Unfallhergang dem 47-Jährigen einen Faustschlag ins Gesicht. Da sich der 44-Jährige vom Unfallort entfernen wollte, verfolgte der Deutsche den Verdächtigen und forderte diesen auf, stehen zu bleiben.
Auf einem nahegelegenen unbeleuchteten Parkplatz, verpasste der 44-Jährige dem Deutschen weitere Faustschläge und Fußtritte am Körper. Daraufhin suchte der 47-jährige, der durch die Attacken Verletzungen erlitt, aus eigenem das Krankenhaus Braunau am Inn auf. Es folgen Anzeigen.

Gefälschter Dokumente bei PUMA-Einsatz sichergestellt

Bezirk Kirchdorf an der Krems

Ein 27-Jähriger aus Guinea Bissau wurde am 27. Dezember 2018 um 15:50 Uhr im Zuge einer koordinierten Schwerpunktkontrolle von Beamten der Autobahnpolizeiinspektion Neumarkt als Insasse eines Linienbusses auf der A9, Parkplatz Maisdorf-West, Gemeindegebiet Schlierbach, fremdenrechtlich kontrolliert. Dabei wurde festgestellt, dass der von ihm ausgehändigte portugiesische Personalausweis total gefälscht war. Im Zuge der weiteren Amtshandlung konnte ein weiterer total gefälschter portugiesischer Führerschein festgestellt werden. Nach erfolgter Festnahme wurde im Verlauf der weiteren Amtshandlung seine wahre Identität festgestellt. Demnach ist der Beschuldigte bereits seit 2011 als Asylwerber in Österreich aufhältig. Die gefälschten Dokumente hatte er für die Anmeldung bei der Sozialversicherung benötigt, um in Österreich einer Beschäftigung nachzugehen. Des weiteren konnten eine österreichische E-Card, eine Bankomatkarte sowie ein Fachkenntnisnachweis einer Bildungseinrichtung vorgefunden bzw. sichergestellt werden, die jeweils auf den nicht existierenden bzw. gefälschten Datensatz des Beschuldigten ausgestellt worden waren. Sämtliche gefälschte Ausweise wurden sichergestellt. Der Beschuldigte wird wegen mehrerer Vergehen der Staatsanwaltschaft angezeigt.

Toter bei Kraftwerk entdeckt – Identität und Todesursache geklärt

Bezirk Wels-Land

Am 24. Dezember 2018 um 12:30 Uhr wurde bei Reinigungsarbeiten beim Kraftwerk Lambach eine vorerst unbekannte leblose Person im Wasser treibend entdeckt. Die Feuerwehr führte die schwierige Bergung mittels Boot durch. Da ein Fremdverschulden nicht auszuschließen war, wurde von der Staatsanwaltschaft Wels eine Obduktion der vorerst unbekannten Leiche angeordnet.

Es konnte erhoben werden, dass es sich bei der Leiche um einen 32-Jährigen aus dem Bezirk Vöcklabruck handelte. Dieser ist in der Nacht zum 24. Dezember 2018 von einer Feier zu Fuß nach Hause gegangen. Sein Nachhauseweg führte ihn entlang des Ufers der „Dürren Ager“. Entlang dieses Weges dürfte der Mann aus unbekannten Gründen zu Sturz gekommen sein, blieb am Ufer des Baches liegen, ertrank und wurde ca. 40 Kilometer weit bis zum Kraftwerk Lambach mitgerissen.

Die Obduktion bei der Gerichtsmedizin in Salzburg ergab, dass die Verletzungen am Kopf postmortal entstanden sind. Nach Abschluss der Ermittlungen kann ein Fremdverschulden ausgeschlossen werden. Ein Unfall wird angenommen.

Alkolenker überschlug sich

Bezirk Perg

Ein 27-Jähriger aus dem Bezirk Perg fuhr am 27. Dezember 2018 gegen 21:50 Uhr mit seinem Pkw in Grein auf der B 119. Dabei kam er auf der abschüssigen Fahrbahn ins Schleudern bzw. rechts von der Fahrbahn ab. Er beschädigte einen Leitpflock, der Pkw überschlug sich und kam am Fahrbahnrand am Dach liegend zum Stillstand. Der Fahrzeuglenker konnte sich selbst aus dem Fahrzeug befreien. Er wies keine offensichtlichen Verletzungen auf, wurde jedoch nach Erstversorgung durch das RK Waldhausen zur Kontrolle ins Landesklinikum Amstetten verbracht.
Ein Alkotest mit dem Unfalllenker verlief mit 1,32 Promille positiv, weshalb ihm an Ort und Stelle der Führerschein vorläufig abgenommen wurde.
Die Bergung des schwer beschädigten Fahrzeuges und die Fahrbahnreinigung wurde durch die FF Grein durchgeführt.

Polizeieinsatz nach Körperverletzung

Bezirk Freistadt

Am 27.12.2018 in den Abendstunden erlangte die Polizei Kenntnis von einer Körperverletzung im Bezirk Freistadt. Beim Beschuldigten handelte es sich um einen amtsbekannten 51-jährigen Mann, der mit seiner 54-jährigen Lebensgefährtin ein Einfamilienhaus bewohnt.
Aufgrund diverser Vorfälle in der Vergangenheit und da den Beamten bekannt war, dass der Beschuldigte mehrere Langwaffen besitzt, wurde aufgrund der erhöhten Gefährdungslage das Einsatzkommando Cobra verständigt.
Die Beamten des EKO Cobra führten den Zugriff und die Festnahme des Beschuldigten durch. Dieser ließ sich widerstandslos festnehmen. Im Anschluss wurden im Haus zwei verbotene Waffen, mehrere nicht registrierte Schuss-Langwaffen, eine hohe Anzahl an Messern, Patronen und Schießpulver sowie Waffenteile vorgefunden und sichergestellt.
Gegen den Beschuldigten wurde eine Wegweisung und ein Betretungsverbot ausgesprochen und ein vorläufiges Waffenverbot verhängt. Weiters wird dieser der Staatsanwaltschaft Linz angezeigt. Verletzt wurde niemand.

Tierhasser legte Köder aus – Hinweise erbeten

Bezirk Gmunden

Tierhasser legte Köder aus – Hinweise erbeten

Ein unbekannter Täter steckte eine ca. fünf cm lange Schraube in ein Stück einer Frankfurter Wurst und umwickelte eine weitere Schraube mit Toastschinken. Zumindest diese zwei „Fallen“ platzierte der Täter in Gmunden auf einem Grünstreifen vor einem Haus im Bereich Cumberlandpark. Am 27. Dezember 2018 in der Zeit zwischen 19:30 Uhr und 20:30 Uhr ging eine 46-jährige Frau aus Gschwandt mit ihrem Hund an der Örtlichkeit spazieren. Der Hund versuchte das Wurststück zu fressen. Die Hundehalterin bemerkte die Schraube und konnte diese dem Hund noch aus dem Maul nehmen. Der Hund wurde dadurch nicht verletzt. Die Frau bemerkte auch noch die zweite Schraube, welche mit Toastschinken umwickelt war.

Zweckdienliche Hinweise zum Täter bitte an die Polizeiinspektion Gmunden unter der TelNr. 059133 4100.

Brandstiftung – 30 Bewohner evakuiert

Stadt Linz

Am 27. Dezember 2018 um 21:33 Uhr wurde die Polizei über einen Brand bei einem Wohnhaus in der Hamerlingstraße verständigt. Am Vorfallsort eingetroffen war die Berufsfeuerwehr Linz bereits mit Löscharbeiten beschäftigt. Es konnte festgestellt werden, dass es sich um einen Brand im Müllraum zwischen zwei Wohnhäusern handelte, der auf die Balkone der darüber liegenden Wohnungen übergreifen drohte.
Die Bewohner eines Wohnhauses wurden evakuiert und die in der Wohnung über dem Brandherd lebende 93-jährige Frau und ein 49-jähriger Bewohner wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert. Durch die Linz AG-Linien wurde den Betroffenen ein Bus zur Verfügung gestellt um sich zu wärmen.
Nach dem Brandaus der Feuerwehr wurden die CO-Werte gemessen und die Gebäude konnten wieder freigegeben werden.
Laut Angaben der Bewohner befand sich zwischen den beiden Häusern in der Hofeinfahrt eine Müllinsel, welche in Brand geraten sein muss. Bei dem Brand wurde die gesamte überdachte Hofeinfahrt, der ersten Balkon der Innenseite des Hofes und ein Fahrzeug, welches vor dem Blechtor in der Einfahrt stand, beschädigt.
Es ist anzunehmen, dass der Auslöser des Brandes pyrotechnische Gegenstände waren, die in dem Bereich gezündet wurden, denn die Anwohner hörten unmittelbar vor dem Brand mehrere Knaller. Es besteht derzeit kein Tatverdacht.

 

 

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