Kurzmeldungen Oberösterreich 20.01.2018

Kurzmeldungen Oberösterreich 20.01.2018

Bezirk Gmunden – Mann gab sich als vermeintlicher Lebensretter aus

Ein Pensionist aus Ebensee wurde am 30. Mai 2016 bei einem Verkehrsunfall auf der Fahrt von Ebensee Richtung Bad Ischl ohne Fremdverschulden schwer verletzt und im deformierten Pkw eingeklemmt. Ein bislang unbekannter Verkehrsteilnehmer rettete ihn damals aus dem zu brennen beginnenden Pkw und übergab ihn den Rettungskräften. Nach seiner Genesung wollte sich der Pensionist bei dem unbekannten Lebensretter bedanken und startete einen Aufruf in der Lokalpresse und im Internet. Am 19. Juli 2017 meldete sich ein 31-jähriger Mann aus Bad Ischl und stellte sich als jenen Helfer vor, der ihn aus dem Fahrzeug rettete. Der 31-Jährige passierte damals jedoch nur die Unfallstelle als bereits Feuerwehr, Rettung und die Polizei vor Ort waren. Der Pensionist lud aus Dankbarkeit für die vermeintlich erfolgte Lebensrettung ihn und seine Freundin zum Essen ein. Der 31-Järhrige nahm auch die Geldbelohnung entgegen. In den Folgewochen nützte der vermeintliche Lebensretter die Dankbarkeit des Pensionisten aus und borgte sich von ihm insgesamt 700 Euro, die er bis heute nicht zurückbezahlte. Der Mann wird wegen Verdacht des Betruges bei der Staatsanwaltschaft Wels angezeigt.

 

Bezirk Braunau am Inn – Wechseltrickbetrug

Am 19. Jänner 2018 kam es gegen 17 Uhr in einem Supermarkt in Burgkirchen zu einem Geldwechselbetrug durch eine unbekannte weibliche Person. Dabei bezahlte die unbekannte Täterin, die sich in Begleitung eines Kindes befand, einen Kleinbetrag in der Höhe von acht Euro mit einem Zehn-Euroschein, einem Hundert-Euroschein und mehreren Euromünzen. Das gesamt Bargeld legte sie auf dem Kassapult ab. Zeitgleich ließ sie ihre Geldbörse fallen wodurch mehrere Münzen aus der Geldbörse fielen und setzte dabei eine Ablenkungshandlung. Dabei konnte die unbekannte Frau den zuvor auf das Kassapult gelegten Euroschein wieder unbemerkt entnehmen. Da sich die Kassiererin aufgrund der Ablenkung derart verwirren ließ, dachte sie, sie hätte den Euroschein bereits in ihre Kassenlade gesteckt. Sie händigte der Täterin einen weiteren Hundert-Euroschein aus. Eine genauere Täterbeschreibung konnte nicht angegeben werden.

Die Frau war etwa 30 Jahre alt, dunkle Haare, ca.165 cm groß, das Kind war ein Mädchen im Alter von etwa 10 bis 12 Jahre.

Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Mauerkirchen, Telefonnummer 059 133 4208.

 

Landesverkehrsabteilung Oberösterreich – Betrunkener Autofahrer auf der Autobahn

Mit rund zwei Promille war am 20. Jänner 2018 ein 23-Jähriger aus Kremsmünster mit seinem Auto gegen 7:15 Uhr auf der Westautobahn unterwegs.
Er fuhr auf der A 1 Richtung Salzburg und kam im Gemeindegebiet von Pucking von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Leitpflock. Anschließend fuhr er auf dem angrenzenden Grünstreifen weiter, wobei er einen weiteren Leitpflock sowie die Beschilderung des Straßenkilometer beschädigte. Danach fuhr er auf die Hauptfahrbahn zurück und querte alle Fahrstreifen in diesem Bereich. In weiterer Folge prallte er mit seinem Fahrzeug gegen die Betonmittelleitschiene. Durch den Anprall wurde das Fahrzeug über alle Fahrstreifen wieder Richtung Grünstreifen geschleudert und kam auf dem Pannenstreifen zum Stillstand. Er erlitt Verletzungen unbestimmten Grades und wurde in das UKH Linz eingeliefert. Sein Führerschein wurde im abgenommen und er wird angezeigt. Am Fahrzeug entstand Totalschaden.

 

Bezirk Braunau am Inn – Bootshütte brannte in Mattighofen – Nachtrag

Die Brandstelle wurde am heutigen Vormittag von einem Sachverständigen der Brandverhütungsstelle für Oberösterreich in Beisein eines Beamten der Brandgruppe des Landeskriminalamtes Oberösterreich untersucht. Dabei konnte festgestellt werden, dass der Brand durch Einbringen einer unbekannten Zündquelle verursacht wurde. Eventuelle technische Ursachen waren auszuschließen. Der Schaden dürfte mehr als 10.000 Euro betragen.
Bootshütte brannte in Mattighofen – 1. Presseaussendung
Bezirk Braunau am Inn

Aus bislang unbekannten Gründen kam es am 19. Jänner 2018 in einer Bootshütte am sogenannten „Kollerweiher“ in Mattighofen zu einem Brand. Das Feuer brach gegen 20:15 Uhr in der hölzernen Hütte aus. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand die Hütte bereits in Vollbrand und wurde schließlich von der FF Mattighofen gelöscht. Andere Objekte waren nicht gefährdet und es wurde bei dem Brand niemand verletzt. Die Schadenshöhe steht bis dato noch nicht fest. Polizeiliche Erhebungen bezüglich der Brandursache sind am Laufen.

 

Bezirk Vöcklabruck – Auto kam nach Unfall auf Bahngleisen zum Stehen

Ein 23-jähriger Autofahrer aus Steindorf, Bezirk Vöcklabruck, war mit seinem Auto gegen 5:50 Uhr auf der B 151 Richtung Lenzing unterwegs. Aufgrund der winterlichen Fahrverhältnisse kam er mit seinem Auto ins Schleudern. Der Pkw überschlug sich über die angrenzende Böschung und kam auf den Gleisen der Bahnlinie von Vöcklabruck nach Schörfling zum Stehen. Er und sein 22-jähriger Beifahrer aus Schörfling wurden bei dem Unfall unbestimmten Grades verletzt. Die Rettung brachte beide nach der Erstversorgung in das Salzkammergutklinikum. Am Fahrzeug entstand Totalschaden und es wurde von der FF Lenzing geborgen. Die Bahnlinie war für die Bergungsarbeiten gesperrt.

 

Landesverkehrsabteilung Oberösterreich – Drogenbeeinträchtigung bei Autofahrer

Im Zuge einer Verkehrskontrolle am 19. Jänner 2018 in Asten wurde ein 19-jähriger Autofahrer aus Henndorf am Wallersee bei der Autobahnabfahrt der A 1 in Asten von Beamten der Landesverkehrsabteilung Oberösterreich gegen 18 Uhr angehalten und kontrolliert. Der Autofahrer wurde zu einer amtsärztlichen Untersuchung auf Fahrtüchtigkeit vorgeführt. In der Zwischenzeit wurde sein 19-jähriger Beifahrer einer Personenkontrolle unterzogen. Dabei stellten die Polizisten Cannabisharz sicher. Weiters fanden die Beamten drei Joints. Der Beifahrer wird nach dem Suchtmittelgesetz angezeigt. Bei dem 19-jährigen Autofahrer stellte der Amtsarzt eine Fahruntauglichkeit wegen Suchtmittelkonsum fest. Ihm wurde der Führerschein abgenommen und auch er wird angezeigt.

 

Bezirk Ried im Innkreis – Verkehrsunfall mit fünf Verletzten

Zu einem Verkehrsunfall mit insgesamt fünf Verletzten kam es am 19. Jänner 2018 gegen 19 Uhr in Obernberg am Inn.
Ein 72-jähriger Autofahrer aus Deutschland war mit seinem Auto aus Richtung Bad Füssing Richtung Obernberg am Inn auf der Salzburgerstraße unterwegs. Am Beifahrersitz saß eine 80-jährige Frau, ebenfalls aus Deutschland. Der 72-Jährige beabsichtigte von der Zollamtsstraße in die Salzburgerstraße einzubiegen. Zur selben Zeit fuhr ein 18-Jähriger aus Obernberg am Inn mit seinem Auto auf der bevorrangten Salzburgerstraße. Zwei 18-Jährige aus Obernberg am Inn saßen mit im Auto. Laut Zeugenangaben hielt der 72-Jährige seinen Pkw an der Kreuzung kurz an. Danach fuhr er trotz des von links kommenden Autos des 18-Jährigen in die Salzburgerstraße ein. Beide Autos prallten frontal zusammen. Durch die Wucht des Anpralls wurden beide Pkw erheblich beschädigt. Alle fünf Personen wurden durch den Unfall verletzt, drei davon schwer. Sie wurden in die Krankenhäuser nach Ried im Inn und nach Braunau am Inn gebracht. Die Feuerwehren Obernberg und Reichersberg richteten für die Dauer der Bergungs-und Aufräumarbeiten eine lokale Umleitung ein.

 

Bezirk Braunau am Inn – Bootshütte brannte in Mattighofen

Aus bislang unbekannten Gründen kam es am 19. Jänner 2018 in einer Bootshütte am sogenannten „Kollerweiher“ in Mattighofen zu einem Brand. Das Feuer brach gegen 20:15 Uhr in der hölzernen Hütte aus. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand die Hütte bereits in Vollbrand und wurde schließlich von der FF Mattighofen gelöscht. Andere Objekte waren nicht gefährdet und es wurde bei dem Brand niemand verletzt. Die Schadenshöhe steht bis dato noch nicht fest. Polizeiliche Erhebungen bezüglich der Brandursache sind am Laufen.

 

Bezirk Gmunden – Schifahrerin vom Krippenstein gerettet

Eine 36-jährige Schifahrerin aus Großbritannien wollte am 19. Jänner 2018 gegen 14:20 Uhr im organisierten Schiraum des Schigebietes Dachstein Krippenstein ins Tal abfahren. Da sie jedoch über geringe bis keine Pistenkenntnisse verfügte und die Sicht bei ihrem Losfahren stark eingeschränkt war, fuhr sie einer ihr unbekannten Gruppe Schifahrer nach. Dadurch gelangte sie in den freien Schiraum der Variante „Angeralm“ und fuhr den ersten Hang ab. Als sie ihren Irrtum bemerkte, dass es sich bei jener Gruppe, um Freerider handelte, hielt sie an und versuchte ca. eine Stunde zu Fuß in den organisierten Schiraum aufzusteigen. Als sie – aufgrund der Neuschneemengen – die Aussichtslosigkeit dieses Unterfangens erkannte, verständigte sie, um 15:20 Uhr, via Alpinnotruf den Bergrettungsdienst Oberösterreich. Zwei am Berg befindliche Mitglieder des BRD Obertraun fuhren daraufhin zu der 36-Jährigen ab. Sie brachten die Frau über eine Querfahrt zum organisierten Schiraum zurück. Von dort wurde sie mittels Skidoo zur Bergstation des Krippensteins verbracht und sie konnte schließlich selbstständig, unter Begleitung eines BRD-Mannes, ins Tal abfahren. Im Einsatz standen insgesamt fünf Mitglieder des Bergrettungsdienstes Obertraun sowie ein Alpinpolizist.

 

Quelle: LPD OÖ

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