Drogenvortestgerät ist wirkungsvolles Instrument zur Verbesserung der Verkehrssicherheit

Im Jahr 2017 werden mehr als 400 Drogenlenker/innen aufgespürt

Seit Mitte März ist die Verkehrspolizei des Landes OÖ mit einem hochfunktionalen Drogenvortestgerät ausgestattet. Seit dem Einsatzzeitraum konnten circa 250 Speichelvortests durchgeführt werden. Daraus resultierten etwa 70 Verdachtsfälle auf Suchgiftbeeinträchtigungen, die schließlich in einer ärztlichen Untersuchung mündeten. „Mit dem Einsatz der Drogenvortestgeräte wird ein wichtiger Schritt für die Verkehrssicherheit gesetzt. Die Anwendung ist darüber hinaus notwendig, um das Ausmaß des Fahrens unter Drogeneinfluss genauer quantifizieren zu können“, so Landesrat für Infrastruktur Mag. Günther Steinkellner.

Vergleich der Suchtmittelanzeigen je Monat der Jahre 2016 und 2017

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Quelle: LPD OÖ

Bereits Ende November diesen Jahres überstieg die Anzahl der Suchtmittelanzeigen jene des Vorjahres 2016 deutlich.

90 Delikte mehr wurden registriert. Inkludiert man die Kontrollen im Dezember 2017, so werden dieses Jahr über 400 Anzeigen nach STVO §5 erfolgen. Die Dunkelziffer der berauschten oder unter Drogeneinfluss stehenden Fahrzeuglenker/innen ist hoch.

Mit dem Drogenvortestgerät können raschere Ergebnisse erzielt werden und somit auch erstmals exaktere Zahlen zum Fahren unter Drogeneinfluss evaluiert werden. Landesrat für Infrastruktur Mag. Günther Steinkellner setzt sich für die Anschaffung weiterer Geräte und somit besserer Kontrollmöglichkeiten ein.

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Foto: Land OÖ

„Ob auf zwei, drei oder vier Rädern, ob mit oder ohne Motor, die Teilnahme am Verkehr unter Alkohol- oder Drogeneinfluss ist ein No Go“, unterstreicht Landesrat für Infrastruktur Mag. Günther Steinkellner abschließend.

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