Erfolgreiche Startveranstaltung im Begegnungszentrum Braunau

Unter dem Motto „Mitdenken, mitreden, mitmachen“ fand am 18. Oktober die Auftaktveranstaltung im Begegnungszentrum Braunau statt. Alle Interessierten waren eingeladen, sich an der weiteren Entwicklung des Zentrums zu beteiligen und Ideen für neue Angebote einzubringen. Bürgermeister Mag. Johannes Waidbacher konnte mehr als 100 Gäste zur Veranstaltung begrüßen.

Stadträtin und Integrationsbeauftragte Lizeth Außerhuber-Camposeco gab Einblicke in die Entstehung des neuen Begegnungszentrums, das sich aus dem Prozess „Zusammenleben in Braunau“ seit 2016 entwickelt hatte. MMag. Daniela Auer, als Mitarbeiterin der Stadtgemeinde zuständig für Integration und maßgeblich am Aufbau des Begegnungszentrums beteiligt, erklärte gemeinsam mit der neuen Zentrumsleiterin Brigitta Bartosch Ziele und Idee dieses Ortes der Begegnung für die Allgemeinheit. Im Anschluss wurden die bereits laufenden Initiativen der Arbeitsgruppe (AG) Begegnung vorgestellt: der Internationale Frauentreff Habiba von Margit Stangl, die Kinder.Kunstwerkstatt Sonnen.atelier und die Jugend.Kunstwerkstatt „Home in Art“ von Mag. Nina Pommer sowie das Weltcafé von Arndt Strüder.

Nach dem offiziellen Teil und einer Besichtigung der Räumlichkeiten konnten sich Interessierte für die Mitarbeit in den fünf Fokusgruppen (Bildung, Freizeit und Kultur, Soziales, Gesundheit und Religion, Verwaltung) sowie in einer offenen Ideenwerkstatt eintragen. Den Ausklang der gelungenen Veranstaltung bildeten ein internationales Buffet mit Spezialitäten aus Österreich, Georgien und Syrien, musikalisch begleitet von Raúl Rolón, Meister der Klassischen Gitarre aus Paraguay.

Ort der Begegnung

Das Begegnungszentrum der Stadt Braunau am Inn in der Kaserngasse 2 (ehem. Polytechnische Schule) ist Teil des Prozesses „Zusammenleben in Braunau“ und soll ein Treffpunkt und Ort der Begegnung für alle Braunauerinnen und Braunauer sein. Die Angebote der AG Begegnung haben hier bereits eine neue Bleibe gefunden. Der Aufbau des Begegnungszentrums wird als LEADER-Projekt von Bund, Land und Europäischer Union gefördert sowie von der Integrationsstelle (IST) des Landes OÖ und Integrationslandesrat Rudi Anschober begleitet und gefördert.

Bei der Auftaktveranstaltung im Begegnungszentrum Braunau (v.l.n.r.): Mag. Nina Pommer, Margit Stangl, Waltraud Menghin, MMag. Daniela Auer, Bürgermeister Mag. Johannes Waidbacher, Arndt Strüder und Brigitta Bartosch. (Foto: Stadt Braunau)

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