Erfolgreiche Suchtgiftermittlungen im Bezirk Braunau

Kriminalisten aus dem Bezirk Braunau am Inn führten seit März 2019 im Rahmen der Operation „Lengau“ Suchtgiftermittlungen im Bereich Friedburg-Lengau und Mattighofen durch. Bislang wurden sieben Personen festgenommen. Weiters konnte der Verkauf von ca. 60 Kilogramm Marihuana mit einem Straßenverkaufswert von mehr als einer halben Million Euro geklärt werden.

Im März 2019 verdichteten sich Hinweise auf ein Pärchen aus dem Bezirk Braunau am Inn, ein 22-jähriger bosnischer Staatsbürger und eine 21-jährige Österreicherin, welches die Szene in Mattighofen mit Marihuana und Amphetamin versorgte.

Beide Personen bezogen das Suchtgift von einem 21-jährigen polnischen Staatsbürger aus dem Bezirk Braunau am Inn. Dieser veranstaltete neben dem Verkauf von mehreren Kilogramm Marihuana sowie Amphetamin immer wieder exzessive Drogenpartys. An diesen nahmen zum Teil zehn bis fünfzehn Personen gleichzeitig teil und konsumierten gemeinsam Amphetamin, Marihuana und Kokain.

Der 22-Jährige und der 21-Jährige wurden über Anordnung der Staatsanwaltschaft Ried im Innkreis festgenommen und in die Justizanstalt Ried im Innkreis eingeliefert. Ihnen wurde der Handel mit mehreren Kilogramm Marihuana sowie ca. 300 Gramm Amphetamin nachgewiesen.

Die weiteren Ermittlungen führten nach Friedburg-Lengau, wo sich ein Umschlagplatz für den Verkauf von größeren Mengen Marihuana etabliert hatte. Im Rahmen von Kontrollen durch die Polizei wurde ein 21-jähriger bosnischer Staatsbürger aus dem Bezirk Braunau am Inn ausgeforscht, welcher seit dem Jahr 2018 bis zu seiner Festnahme Mitte April 2019 gemeinsam mit seiner 25-jährigen Schwester insgesamt 13 Kilogramm Marihuana gewinnbringend an Subhändler und Abnehmer im Innviertel und Salzburg verkaufte. Auch der 21-jährige wurde über Anordnung der Staatsanwaltschaft Ried im Innkreis festgenommen und in die Justizanstalt Ried im Innkreis eingeliefert.

Weiterführend konnte ein 28-jähriger Österreicher aus dem Bezirk Braunau am Inn festgenommen werden. Er zeigte sich geständig ca. zwei Kilogramm Marihuana insbesondere im Bereich Lochen am See weiterverkauft zu haben. 600 Gramm Marihuana wurden sichergestellt.

In Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Ried im Innkreis und der Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität erfolgte am 1. August 2019 im Bezirk Salzburg-Umgebung die Festnahme des Hintermannes, einem 25-jährigen Österreicher. Im Zuge der Durchsuchung wurden zehn Kilogramm Marihuana sowie mehrere tausend Euro an Drogengeldern sichergestellt. Das Suchtgift war überwiegend für den Verkauf im Innviertel bestimmt.

Sämtliche Beschuldigte wurden über Anordnung der Staatsanwaltschaft Ried im Innkreis in die Justizanstalt Ried im Innkreis eingeliefert. Im Rahmen der Operation „Lengau“ wurden bisher sieben Personen festgenommen, 14 Kilogramm Marihuana sowie einige tausend Euro an Drogengeldern sichergestellt. Weiters wurden acht Personen wegen Suchtgifthandels als Subhändler sowie 38 Personen als Abnehmer ausgeforscht und der zuständigen Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht. Die Ermittlungen zu mehreren weiteren Subhändlern und Abnehmern laufen noch. Der Großteil der Beschuldigten zeigte sich zum Verkauf von Suchtgift umfassend geständig.

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