„Gemeinsam Lebens – Raum gestalten“

Grenzübergreifendes Mittelzentrum Neuhaus a.Inn – Schärding

(v.l.n.r.): 1. Bürgermeister Stadt Schärding Franz Angerer, Projektkoordinatorin Stefanie Wölfl, 1. Bürgermeister Gemeinde Neuhaus a.Inn Josef Schifferer

Was ist ein „Grenzübergreifendes Mittelzentrum“?

Seit Februar 2018 ist die Gemeinde Neuhaus a. Inn zusammen mit der Stadtgemeinde Schärding grenzüberschreitendes Mittelzentrum und so im Landesentwicklungsprogramm Bayern (LEP) festgeschrieben. Das bedeutet, der Region werden Entwicklungs-Potenziale zugestanden, die sich durch die grenzübergreifende Zusammenarbeit noch deutlich steigern lassen. Diese Chance, die Region zu einem noch attraktiveren Lebens- und Arbeitsraum über die Landesgrenze hinweg zu entwicklen, möchten die beiden Kommunen gemeinsam anpacken.

„Den grenzübergreifenden Standort für Bürger, Unternehmen, Vereine und Institutionen in den Bereichen Kultur, Sport, Soziales, Freizeit und Tourismus langfristig zu entwickeln und zu stärken,“ das ist das erklärte Ziel der beiden Bürgermeister Josef Schifferer und Franz Angerer.

Schon seit 2016 befasst sich eine Arbeitsgruppe mit Vertretern aus beiden Ländern mit der Entwicklung von Handlungsfeldern und Projektideen für eine länderübergreifende Kooperation. Vor allem in den Bereichen Wirtschaft, Soziales, Tourismus, Kultur, Wohnen und Arbeiten aber auch in den Bereichen Öffentlicher Verkehr, Gesundheit und Schule sehen die Vertreter der Arbeitsgruppe Ansätze für eine Nutzen stiftende Zusammenarbeit.

Um die vielen Ideen und Vorhaben zu verwirklichen, wurde Anfang März Frau Stefanie Wölfl als Projektkoordinatorin beauftragt. Sie ist zentrale Ansprechpartnerin für Fragen bezüglich der grenzüberschreitenden Kooperation, für Ideen und Anregungen zu weiteren Projekten und leitet an geeignete Förderstellen weiter.

„Wichtig ist zu sehen, dass gemeinsam mit dem Nachbarn etwas geschafft werden kann, was für den Einzelnen – egal ob Kommune, Verein oder Schule – nicht oder nicht so einfach machbar wäre. Erst in der grenzübergreifenden Zusammenarbeit ergeben sich neue und stärkere Möglichkeiten. Das ist die große Chance, das grenzübergreifende Mittelzentrum als gemeinsamen Lebens-, Arbeits- und Ausflugsstandort zu entwicklen.“ erklärt Wölfl.

Erste Projekte sollen bereits in diesem Jahr umgesetzt werden, wie beispielsweise ein grenzübergreifender Veranstaltungskalender, Kinderferienbetreuung und eine stärkere Zusammenarbeit im Kulturbereich. Aktuell bestehen dazu drei Projektgruppen – „Soziales“, „Wirtschaft & Tourismus – Standortmarketing“ und „Vereine, Kultur & Sport“ – , in denen an der Umsetzung und Weiterentwicklung von Ideen gearbeitet wird. Die Mitarbeit in den Projektgruppen steht allen Interessierten und Engagierten offen. Wer sich an einem langfristigen Zusammenwachsen des grenzübergreifenden Mittelzentrums Neuhaus – Schärding mit Idee und tatkräftiger Unterstützung beteiligen möchte, ist dazu jederzeit herzlich willkommen!

(v.l.n.r.): Andreas Gabriel (Gemeinde Neuhaus a.Inn), Markus Furtner (Stadt Schärding), Bürgermeister Franz Angerer (Stadt Schärding), Stefanie Wölfl (Projektkoordinatorin), Bürgermeister Josef Schifferer (Gemeinde Neuhaus a.Inn), Rosemarie Kaufmann (Stadt Schärding), Wolfgang Küblböck (Gemeinde Neuhaus a.Inn)

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