Oberösterreich News 12.04.2019

Bezirk Eferding

Wilderei, Rehbock samt Trophäe am Tatort zurückgelassen

Ein bisher unbekannter Täter schoss in der Nacht zum 11. April 2019 im Ortschaftsbereich Leopoldsberg, St. Marienkirchen an der Polsenz, einen kapitalen Rehbock zum Nachteil der Jagdgesellschaft St. Marienkirchen an der Polsenz.
Der unbekannte Täter wurde vermutlich nach Abgabe des Schusses gestört, da der Rehbock samt Trophäe am Tatort zurückblieb.

 

Bezirk Linz-Land

Wilderei – angeschossenes Reh lief noch weiter

Am 10. April 2019 um 19:10 Uhr fand in St. Florian, Am Bäckerberg, ein Jäger ein totes Reh mit einer Schusswunde vor, das bereits mehrere Tage dort gelegen haben dürfte. Das Reh wurde von einer unbekannten Person mit einer unbekannten Schusswaffe getötet.
Das Einschussloch befand sich im Bauchbereich der rechten Körperseite, das Projektil trat Köper linksseitig im Bereich des Bauches wieder aus.
Lt. Angaben des Jägers könne ein Reh mit so einer Verletzung ohne weiteres noch mehrere hundert Meter weit laufen; der tatsächliche Tatort konnte aufgrund des Weiterlaufens des Rehwildes nach dem Beschuss nicht ermittelt werden.
Folglich konnten weder das Projektil noch die Patronenhülse gefunden werden.

 

Stadt Linz

Bus musste abbremsen – sechs Leichtverletzte – Zeugenaufruf

Am 12. April 2019 um 9:25 Uhr fuhr ein Linienbus auf der Goethestraße in Richtung Hafen. Bei der Kreuzung mit der Humboldtstraße kam er aufgrund der dortigen Ampel zum Stillstand und fuhr bei Grünlicht wieder an.
Zur selben Zeit fuhr ein unbekannter Pkw-Lenker auf der Humboldtstraße in Richtung stadtauswärts und querte offensichtlich bei Rotlicht die Kreuzung mit der Goethestraße.
Der Bus musste abrupt abbremsen um eine Kollision zu vermeiden. Dabei wurden sechs Personen im Bus leicht verletzt.

Hinweise zum unbekannten Fahrzeuglenker bitte an das Stadtpolizeikommando Linz, Verkehrsinspektion unter der TelNr. 059133 45 4800.

Zwei Alkounfälle in Linz

Am 11. April 2019 um 20:06 Uhr fuhr ein 36-Jähriger aus dem Bezirk Freistadt mit seinem Pkw in Linz auf der Wiener Straße, Uferkurve, stadteinwärts. Ein 30-Jähriger aus dem Bezirk Amstetten, der zu diesem Zeitpunkt mit seinem Pkw in die entgegengesetzte Richtung fuhr, kam von der Fahrbahn ab und prallte frontal
in den Pkw des 36-Jährigen. Beide Lenker wurden mit Verletzungen unbestimmten Grades ins Krankenhaus eingeliefert. Ein beim 30-Jährigen durchgeführter Alkotest verlief mit 1,94 Promille positiv. Der Führerschein wurde ihm vorläufig abgenommen.
An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden.

Der zweite Unfall durch einen Alkolenker in Linz ereignete sich zwei Stunden später. Um 22:10 Uhr fuhr eine 53-Jährige aus Linz mit ihrem Pkw von der Ebelsberger Umfahrung kommend auf der Turmstraße stadteinwärts. In einer scharfen Rechtskurve verlor sie die Kontrolle über ihr Fahrzeug, prallte gegen die Mittelleitschiene und danach in ein neben der Fahrbahn stehendes Gebäude.
Es entstand leichter Sachschaden an der Mittelleitschiene und am Gebäude, das Fahrzeug wurde erheblich beschädigt. Ein mit der 53-Jährigen durchgeführter Alkotest ergab einen Wert von 1,18 Promille. Die Lenkerin blieb unverletzt, der
Führerschein wurde ihr vorläufig abgenommen.

 

Bezirk Perg

Tödlicher Frontalzusammenstoß

Am 12. April 2019 um 14:22 Uhr kollidierte aus bislang unbekannter Ursache eine 42-Jährige aus dem Bezirk Perg mit ihrem Pkw in Pabneukirchen auf der L1434 in Richtung Münzbach fahrend mit einem aus der Gegenrichtung kommenden Pkw, welcher von einer 55-Jährigen aus dem Bezirk Zwettl gelenkt wurde.
Aufgrund der Frontalkollision wurde der Pkw der 55-Jährigen von der Fahrbahn geschleudert und kam auf der Wiese neben der Straße auf den Rädern zu stehen. Durch den Aufprall wurde die 55-Jährige in ihrem Fahrzeug eingeklemmt. Der Pkw der 42-Jährigen, in dem sich auch noch ihre beiden Kinder im Alter von 1 ½ und 12 ½ Jahren befanden, kam auf der Straße zum Stillstand, konnte jedoch von den drei Insassen selbstständig verlassen werden.
Aufgrund der Schwere der Verletzungen verstarb die 55-Jährige jedoch noch an der Unfallstelle.

 

Bezirk Rohrbach

Drogenlenker hatte Indoorplantage im Keller

Die Beamten der Kriminaldienstgruppe des BPK Rohrbach führten am 11. April 2019 um 16:25 Uhr eine gerichtlich angeordnete Durchsuchung im Wohnhaus eines 40- jährigen deutschen Staatsbürgers, wohnhaft im Bezirk Rohrbach, durch und konnten eine mit Beleuchtungsanlagen und Belüftungsanlagen ausgestattete Cannabis-Indoorplantage samt 20 Cannabispflanzen im Keller finden und sicherstellen. Da der Beschuldigte mit seinem Fahrzeug zeitgleich mit den Beamten an seinem Wohnhaus eingetroffen war und deutliche Symptome einer Suchtgiftbeeinträchtigung aufwies, wurde er daraufhin dem Polizeiarzt zur Untersuchung vorgeführt. Dieser stellte eine Fahruntauglichkeit fest und führte eine Blutabnahme durch. Der Führerschein wurde abgenommen und es erfolgt neben der Anzeige an die Staatsanwaltschaft Linz auch eine Anzeige an die Bezirkshauptmannschaft Rohrbach.

 

Stadt Steyr

Dealer festgenommen

Ein 19-jähriger Steyrer wird beschuldigt, zumindest vier Kilogramm Cannabiskraut im Zeitraum von Ende 2017 bis April 2019 im Stadtteil Münichholz in Steyr an einen stetig steigenden Abnehmerkreis im Alter von 18 bis 20 Jahren verkauft zu haben. Er wurde am 10. April 2019 an seiner Wohnadresse im Zuge einer gerichtlich angeordneten Haudurchsuchung festgenommen. Im Zuge der Durchsuchung wurden ca. 300g Cannabiskraut, 68 XTC Tabletten und ca. 5g Kokain vorgefunden und sichergestellt.
Der Beschuldigte zeigte sich umfassend geständig und führte als Motiv finanzielle Probleme an. Er wurde über Anordnung der Staatsanwaltschaft Steyr in die Justizanstalt Garsten eingeliefert.

 

Bezirk Vöcklabruck

Obdachloser attackierte Polizisten

Ein 43-jähriger Obdachloser bedrohte am 11. April 2019 um 8:59 Uhr im schwer alkoholisierten Zustand in einem Supermarkt in Attnang-Puchheim einen Geldtransportmitarbeiter mit dem Umbringen. Als die verständigte Polizeistreife der PI Attnang-Puchheim den Sachverhalt aufnehmen wollte, ging er während der Amtshandlung tätlich gegen einen Beamten vor und fügte ihm leichte Verletzungen zu. Der 43-Jährige wurde wegen Gefahr im Verzuge festgenommen und über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wels in die Justizanstalt Wels eingeliefert.

Unfallopfer verstorben

Jene 83-Jährige, die am 8. April in Vöcklabruck auf Höhe der Don Bosco Schule von einem Pkw erfasst und dabei lebensgefährlich verletzt wurde, ist am 12. April 2019 in den Vormittagsstunden im Krankenhaus verstorben.

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