SPATENSTICH BEIM ROTEN KREUZ ENGELHARTSZELL!

SPATENSTICH BEIM ROTEN KREUZ ENGELHARTSZELL!

4 Gemeinden feiern mit Gesundheitsreferentin LH-Stv. Haberlander

Eine Reihe von Ehrengästen, an der Spitze LH-Stv. Haberlander, RK-Präsident Aichinger, Klubobmann Wöginger, LAbg. Tausch und die vier Bürgermeister und Alt-Bürgermeister der Gemeinden St Aegidi, Waldkirchen, Engelhartszell und Vichtenstein und vor allem zahlreiche Freiwillige der Ortsstelle des Roten Kreuzes Engelhartszell konnte Ortsstellenleiter Christian Rathmaier zum lange ersehnten Spatenstich auf dem Baugrund  für das neue Ortsstellengebäude im Markt Engelhartszell willkommen heißen. Sein Dank galt im Besonderen den Bürgermeistern, Klubobmann Wöginger und Gemeindebundpräsident Hingsamer, die das Neubau-Projekt zur sicheren Versorgung der Bevölkerung von Anfang an tatkräftig unterstützt hatten.

Der Obmann des Sanitätsgemeindeverbandes, Engelhartszell und ehemalige Ortsstellenleiter Bürgermeister Pichler ging auf das 60jährige Bestandsjubiläum der ältesten Ortsstelle im Bezirk ein und gab einen kurzen Rückblick auf die Entstehungsgeschichte.  Im Jahre 1960 wurde in Engelhartszell ein Erste-Hilfe-Kurs mit 31 Teilnehmerinnen und Teilnehmern durchgeführt und anschließend die Ortsstelle des Roten Kreuzes gegründet. Zum ersten Ortsstellenleiter wurde Friseurmeister Hermann Sensenberger gewählt, der sich gemeinsam mit dem damaligen Gemeindearzt Dr. Richard Lindinger und Bürgermeister Karl Frierß große Verdienste um die neue Ortsstelle erworben hat. Am 14. April 1960 konnte durch die großzügige finanzielle Unterstützung der Donaukraftwerk Jochenstein AG und durch die Marktgemeinde Engelhartszell ein gebrauchter Rettungswagen angekauft werden. Pichlers Dank galt sodann vor allem den 150 Freiwilligen der Ortsstelle aus allen vier Gemeinden für ihren Einsatz und für ihre Geduld, mit der sie den Neubau erwartet haben. Dankbar erwähnte er das Bekenntnis aller Bürgermeister-Kollegen zu ihrer Ortsstelle

RK-Präsident Aichinger hob das großartige Engagement der Freiwilligen in den oberösterr. Gemeinden hervor. So verfüge allein das Rote Kreuz in unserem Bundesland über 24000 ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Erfreulicherweise konnte auch in Engelhartszell die Zahl der Freiwilligen im Rettungsdienst in den letzten drei Jahren mit tatkräftiger Unterstützung der vier Bürgermeister um 20 Personen auf 62 Ehrenamtliche erhöht werden, die rund 75 Prozent der Rettungsdienste in der Ortsstelle erbringen. Darüber hinaus sind 52 Mitglieder in den Jugend-Rotkreuz-Gruppen und rund 35 Personen im Bereich „Essen auf Rädern“ aktiv. Sie alle blicken nach dem besonders herausfordernden Jahr 2020 mit großem Optimismus in die Zukunft.

Gesundheitsreferentin, LH-Stv. Christine Haberlander informierte, dass es sich bei diesem erst um den zweiten Spatenstich für ein Ortsstellengebäude in Oberösterreich im Laufe der letzten vier Jahre handle. Als Grundlage für eine Neubau-Entscheidung werden genaue Erhebungen durchgeführt. In Engelhartszell hat der erfreuliche Anstieg der Freiwilligen in den letzten Jahren den Baubeschluss wesentlich erleichtert. Das geplante neue RK-Gebäude wird dazu beitragen, dass auch in Zukunft Frauen und Männer für den freiwilligen Dienst geworben werden können. Aber auch der Pflege der Gemeinschaft in den künftigen neuen Räumen komme eine besondere Bedeutung zu.

 

Spatenstich-Rot-Kreuz-Ortsstelle Engelhartszell

LH-Stv. Haberlander mit den Bürgermeistern und Alt-Bürgermeistern der Gemeinden St. Aegidi, Waldkirchen, Engelhartszell und Vichtenstein mit dem Vorsitzenden des Sanitätsgemeindeverbandes Bgm. Pichler (4. von rechts), die sowohl die Werbung der Freiwilligen für das Rote Kreuz als auch den Neubau mit einstimmigen Beschlüssen der 4 Gemeinderäte tatkräftig unterstützten.

 

Spatenstich für das RK-Gebäude in Engelhartszell

von re. nach li.: Bürgermeister Moser, Vichtenstein; Bürgermeister Pichler, Engelhartszell; LAbg. Tausch; LH-Stv. Haberlander; Klubobmann Wöginger; Bürgermeister Paminger, St. Aegidi; Bürgermeister Leitner, Waldkirchen; RK-Präsident Aichinger

 

Auch die Freiwilligen der Ortsstelle durften Spatenstechen

Bildnachweis: Rotes Kreuz Engelhartszell

 

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