Ausstellung: Geschichten ermordete Frauen sichtbar machen!

Geschichten ermordete Frauen sichtbar machen – Ergreifende Ausstellung in der Weberzeile

Mit der Ausstellung „silent witnesses“ (Stumme Zeuginnen) zeigt das Frauenhaus Innviertel auf sehr drastische und berührende Weise die Geschichten von Frauen, die von ihren (Ex)Partnern brutal ermordet wurden. Hinter den eisernen Vorhang des Schweigens liegt zumeist ein jahrelanges Martyrium, viele von Gewalt betroffene Frauen erleiden neben der Misshandlungen letztendlich sogar den Tod. Einige Morde waren sogar angekündigt. Das Frauenhaus Ried nimmt den Internationalen Frauentag zum Anlass, ermordeten Frauen eine Stimme zu geben. Die Ausstellung „silent witnesses“ besteht aus großen, signalroten Holzfiguren, die an die ermordeten Frauen erinnern soll. Auch ihre Geschichte ist nachzulesen. Mahnend und berührend ist die Ausstellung der Galerie der Weberzeile entlang im 1. Stock von 14. bis 30. März zu den üblichen Öffnungszeiten frei zugänglich. Mag. Michaela Schotter, die Geschäftsführerin des Frauenhauses Ried, ihr Team und der Frauenhaus-Vorstand sind hocherfreut über die Unterstützung durch die Weberzeile, die sich als Ausstellungsort sofort zur Verfügung gestellt hat.

„Wir sind sehr gerne die Plattform für diese Ausstellung und unterstützen diese Aktion.  Das Thema Gewalt betrifft die gesamte Gesellschaft und darauf möchten wir auch aufmerksam machen“, so Christoph Vormair, Center-Manager Weberzeile Ried.

Das Frauenhaus ist rund um die Uhr unter der Nummer 07752/71733 erreichbar, gerne auch anonym.

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