Ukrainehilfe: Rieder bei Überstellung von Rettungswagen mit dabei

Am 3. Juni 2022 startet eine Kolonne bestehend aus acht Rettungswagen, fünf davon aus Oberösterreich, in Richtung Ukraine. Mit dabei ist Benedikt Frauscher, freiwilliger Rettungssanitäter aus dem Bezirk Ried.

Vor kurzem kaufte das OÖ. Rote Kreuz sechs Dienstfahrzeuge an, um den Delegierten in der Ukraine den Einsatz zu erleichtern. Zusätzlich unterstützen künftig fünf gebrauchte Rettungsautos aus Oberösterreich das ukrainische Rote Kreuz. Die dafür bereitgestellten Fahrzeuge wurden vom Österreichischen Roten Kreuz angekauft und an die Hilfsorganisation vor Ort weitervermittelt. Finanziert wurden die Fahrzeuge über eine Förderung des Innenministeriums.

Von Arbeitgeber für Überstellung freigestellt

Einer der freiwilligen Mitarbeiter, die die Rettungswagen in die Ukraine überstellen, ist Benedikt Frauscher aus dem Bezirk Ried. Er wurde von seinem Arbeitgeber, der Firma Scheuch in Aurolzmünster, extra dafür freigestellt. „Benedikt ist ein junger, engagierter Lehrlingsausbilder bei Scheuch und seit etwa vier Jahren ehrenamtlich beim Roten Kreuz tätig. Für ihn war es selbstverständlich, dass er sich als Fahrer zur Verfügung stellt, um bei der Rettungswagen-Autoüberstellung mitzumachen. Da ist es für uns selbstverständlich, dass er das in seiner Arbeitszeit machen kann“, so Stefan Scheuch, Managing Director.

Jahrelange gute Zusammenarbeit von Scheuch und Rotem Kreuz

„Wenn unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Hilfe leisten wollen, dann unterstützen wir sie gerne dabei. Im aktuellen Fall mit einer Arbeitszeitfreistellung – das ist nur eine Maßnahme von vielen, die wir aktuell im Unternehmen gesetzt haben. Denn wir sehen es als unsere soziale Verantwortung, dass wir in der aktuellen Situation als Unternehmen unseren Beitrag leisten. Gerade in schwierigen Zeiten wird sichtbar, wie sehr wir auf ein Miteinander angewiesen sind und deshalb freut es uns besonders, dass wir sozial engagierte Menschen in unseren Teams haben“, so Stefan Scheuch.

Bezirksgeschäftsleiter des Roten Kreuzes Ried, Christian Dobler-Strehle, ergänzt: „Die Firma Scheuch und das Rote Kreuz verbindet seit Jahren eine gute Zusammenarbeit und hohe gegenseitige Wertschätzung. Diese Zusammenarbeit fand in den Anfängen des Ukrainekonflikts einen neuen Höhepunkt, bei dem die Firma Scheuch das Rote Kreuz auf vielen Ebenen unterstützt hat und nach wie vor unterstützt. Dies zeigt wie sehr soziales Engagement in diesem Unternehmen gefördert wird. Ich bedanke mich bei allen Verantwortlichen für die gestarteten Initiativen und die hohe Wertschätzung die dem Roten Kreuz seitens der Firma Scheuch entgegengebracht wird.

 

Foto (RK Ried): Benedikt Frauscher ist Rettungssanitäter in Ried und fährt einen von acht Rettungswagen in die Ukraine.

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