17 Gemeinden kooperieren beim Standesamt!

Mit 1. Jänner 2018 startet im Bezirk Schärding ein neues gemeindeübergreifendes Kooperationsprojekt. 17 Gemeinden schließen sich zu einem Standesamtsverband zusammen und erledigen die Personenstandsagenden ab sofort zentral.

Es wird dies der größte Verband dieser Art in Österreich sein. „Es freut mich, dass diese Kooperation positiv abgeschlossen werden konnte,“ so Bürgermeister Franz Angerer, welcher als Obmann dieses neuen Verbandes fungieren wird.

Die administrative Abwicklung wird in den Räumlichkeiten der Stadtgemeinde Schärding durchgeführt, wo die Kompetenzen entsprechend gebündelt werden. Gerade die immer mehr werdenden Auslandsberührungen sind ein Grund für diese erforderliche Qualitätsoptimierung.

Die Hochzeit selbst kann natürlich wie bisher in der jeweiligen Gemeinde durchgeführt. Die entsprechenden Gemeinderatsbeschlüsse wurden bereits gefasst, derzeit laufen die baulichen Adaptierungsmaßnahmen. Parallel dazu wird auch auf der Personalebene bereits gearbeitet, so gab es bereits zahlreiche Besprechungen der Amtsleiter und der Standesbeamten der beteiligten Gemeinden, sodass ein reibungsloser Start ermöglicht wird. Das Land OÖ. unterstützt die Gründung des Verbandes in einem hohen Maß.

 

Hier die Fakten:

Der künftige Standesamtsverband Schärding, welchem 17 Gemeinden des Bezirkes durch Gemeinderatsbeschluss beigetreten sind, wird seine Arbeit mit 1.1.2018 beginnen.

Die Gemeinden Brunnenthal, Diersbach, Eggerding, Engelhartszell, Esternberg, Kopfing im Innkreis, Mayrhof, Rainbach im Innkreis, Schärding, Sigharting, St. Aegidi, St. Marienkirchen bei Schärding, Suben, Taufkirchen an der Pram, Vichtenstein, St. Florian am Inn und Wernstein am Inn sehen nicht nur Vorteile bei der gemeinsamen Aufgabenerfüllung, sondern auch eine engere Zusammenarbeit im Personenstandwesen.

Ein Standesamtsverband bietet nicht nur Zentralisierung, Wissensgewinn, Informationsaustausch, Kompetenzbündelung, Aufgabenerfüllung und Qualitätsoptimierung, sondern lässt eine hohe Personalflexibilität zu.

Dies bedeutet für die Bürgerinnen und Bürger, dass natürlich in allen Gemeinden weiterhin Eheschließungen stattfinden werden und auch die ortsansässigen Standesbeamtinnen und Standesbeamten weiterhin für ihre Bürgerinnen und Bürger da sind. Alle Urkunden (außer erstmaliger Eintrag der Geburt) sind bei jedem Standesamt erhältlich.

 

Was ändert sich?

Alle personenbezogenen Daten werden am Verbandssitz in Schärding in das gemeinsame zentrale Programm eingetragen und dadurch wird eine rasche, korrekte und rechtlich sichere Datenerfassung gewährleistet. Viele aufwändige Verfahren werden an einer zentralen Stelle abgewickelt und dies entspricht einer zweckmäßigen und modernen Verwaltung. Beispielsweise wird das Ermittlungsverfahren zu einer Eheschließung in Schärding abgewickelt. Welche Unterlagen für eine geplante Eheschließung notwendig sind, erläutern gerne unsere Bediensteten des Standesamtsverbandes.

Fotos: Stadtgemeinde Schärding

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