ÖBB: Neues Kundeninformationssystem

Die ÖBB haben den Linzer Hauptbahnhof mit einem topmodernen Kundeninformationssystem ausgestattet. Künftig werden nicht nur Fahrtzielangaben vollautomatisch angezeigt und angekündigt – sondern auch Fahrplanänderungen- bzw. Verspätungen.

Top modernes Kundeninformationssystem

Die ÖBB haben den Linzer Hauptbahnhof mit einem topmodernen Kundeninformationssystem ausgestattet. Das seit wenigen Tagen im Vollbetrieb laufende System AURIS (Automatisches Reisendeninformationssystem) ist auf sämtlichen Bahnsteigen und in des Schalterhalle des Bahnhofes installiert. Das System zeigt nicht nur sämtliche Fahrziele vollautomatisch an, sondern erkennt auch Änderungen sowie Verspätungen und speist dies automatisch in die Bildschirme und Anzeigetafeln am Bahnhof ein. Ergänzend werden auch die Lautsprecherdurchsagen angepasst. Josef Pree, Leiter der Betriebsführungszentrale (BFZ) Nord am Linzer Hauptbahnhof: „Jede Veränderung wird ab sofort mit der Stimme von Chris Lohner angesagt, wobei die Durchsagen künftig auch vollautomatisch in Englisch erfolgen.“ 

Zentralrechner speist Daten ein

Der Probelauf für das System startete im Jänner. Eingespeist werden die Daten von einem Zentralcomputer in der BFZ in Linz, wobei der Rechner nicht die regulären Fahrzeiten, sondern auch Verspätungen, Ersatzbeförderungen Zugausfälle etc. an die Kunden weitergibt. Die Information erfolgt am Linzer Hauptbahnhof über 93 Bildschirme, 52 Bahnsteiganzeigen sowie der grossen Anzeige in der Bahnhofshalle. Pree: „Jeder einzelne Teil dieser technischen Anlage hat einen weiteren kleinen Rechner eingebaut, der die Informationen, die von Zentralcomputer ausgehen, verarbeitet.“ Künftig soll das System auf sämtliche 65 Bahnhöfe und Haltestellen in der Region Nord ausgerollt werden, sagt Pree.

Schon jetzt sind einige Bahnhöfe wie Schärding, Steyr, Enns, Grieskichen und Attnang-Puchheim damit ausgestattet.

Pree: „Die Qualität der Kundeninformation ist uns sehr wichtig, weshalb wir laufend in die Verbesserung der Anlagen auf den Bahnhöfen investieren“.

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Fotos © ÖBB/Leitner, Abdruck honorarfrei

BFZ Nord steuert mit 115 Fahrdienstleitern Bahnverkehr

Die BFZ Nord steuert von Linz aus mit 115 Fahrdienstleitern rund 2/3 des Bahnverkehrs in Oberösterreich. Dazu kommen noch das Mostviertel sowie die Obersteiermark (Region Selzthal/Liezen). Der Bahnverkehr auf den restlichen Bahnhöfen werden von Fahrdienstleitern vor Ort gesteuert. Das BFZ Nord ist eine von fünf BFZ in Österreich. Pree: „Wir haben ein sehr großes Gebiet, weshalb wir auch ständig auf der Suche nach Mitarbeitern sind.“ Voraussetzung für den anspruchsvollen Job sind Genauigkeit, Verlässlichkeit und Verantwortungsbewusstsein.

 

ÖBB: Österreichs größter Mobilitätsdienstleister

Als umfassender Mobilitätsdienstleister bringt der ÖBB-Konzern jährlich 461 Millionen Fahrgäste und 111 Millionen Tonnen Güter umweltfreundlich ans Ziel. 92 Prozent des Bahnstroms stammen aus erneuerbaren Energieträgern, zu 90 Prozent aus Wasserkraft. Die ÖBB gehörten 2016 mit rund 96 Prozent Pünktlichkeit zu den pünktlichsten Bahnen Europas. Konzernweit sorgen 40.265 MitarbeiterInnen bei Bahn und Bus (zusätzlich rund 1.900 Lehrlinge) dafür, daß täglich rund 1,3 Millionen Reisende sicher an ihr Ziel kommen. Strategische Leitgesellschaft des Konzerns ist die ÖBB-Holding AG.

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