Stadtbäume für Braunau

Baumpflanzungen in Privatgärten in der Stadt Braunau werden mit Förderung unterstützt.

Das Projekt „Stadtbäume für Braunau“ will noch mehr Grün in die Stadt bringen und damit die Lebens- und Aufenthaltsqualität und ein gesundes Stadtklima in Braunau fördern und weiter steigern. Aktuell wird dazu eine Förderaktion für Baumpflanzungen in privaten Gärten angeboten.

Die Stadt Braunau fördert die Anschaffungskosten von bis zu drei Bäumen, die auf einem Privatgrundstück angepflanzt werden, mit bis zu 50 Prozent bzw. insgesamt maximal 100 Euro. Voraussetzung ist, dass sich das Grundstück im Stadtgebiet von Braunau am Inn befindet. Pflanzungen in Wäldern oder Plantagen werden nicht gefördert. Die Baumsetzlinge müssen bodengebunden, also nicht in Töpfen oder Pflanztrögen, und fachgerecht gepflanzt werden. Tipps dazu gibt die untenstehende Pflanzanleitung.

Die genauen Förderbedingen und eine Liste mit den Baumarten und Pflanzgrößen, die die Förderaktion umfasst, liegt bei den teilnehmenden Gärtereien (Ober, Osternberger Straße; Weber, Rupert Gugg-Straße; Fuchs, Höfter Straße) auf. Man kauft einfach die entsprechenden Baumsetzlinge, der geförderte Betrag wird gleich vom Kaufpreis abgezogen.

Der Herbst ist eine optimale Zeit, um Bäume zu pflanzen (solange der Boden noch nicht gefroren ist). Bäume haben dann die meisten Blätter schon verloren und stecken ihre Energie in die Wurzelbildung. Die Förderaktion läuft dieses Jahr noch bis Ende November.

 

Teilnehmende Gärtnereien und Baumschulen

  • Gärtnerei Ober
    Osternberger Straße 5, Tel. 07722/62425
  • Gärtnerei Weber
    Rupert Gugg-Straße 2a, Tel. 07722/844600
  • Gärtnerei Fuchs
    Höfter Straße 65, Tel. 07722/67583

 

Pflanzanleitung: Schritt für Schritt zum glücklichen Baum

Schritt 1 – Die Pflanzgrube

Die Pflanzgrube sollte in etwa doppelt so groß wie der Wurzelballen sein. Seitenwände und Boden der Grube sollten gelockert werden (z. B. mit einer Grabgabel), um Staunässe zu vermeiden. Die gelockerte Erde sollte wieder etwas angedrückt werden, damit der Baum nicht zu weit nachsackt.

Schritt 2 – Vom Topf in die Erde

Bei diesem Schritt kann man noch verdrehte Wurzeln an der Unterseite vorsichtig auseinanderziehen und lockern. Beschädigte Wurzeln können einfach mit einer scharfen Rosenschere abgeschnitten werden. Entscheidend ist, dass nicht zu tief gepflanzt wird! Die Oberkante des Wurzelballens sollte knapp über dem Niveau des vorhandenen Bodens sein (rund 3 cm).

Schritt 3 – Sitzt! Passt! Hat Luft!

Steht der Baum gerade? Dann kann das Loch wieder mit Erde gefüllt werden. Diese kann man ggf. mit organischem Dünger aufbessern. Wichtig ist, dass keine Grassoden in das Pflanzloch gelangen! Nun wird die Erde vorsichtig festgetreten, aber mit Bedacht: Durch zu fest angetretene Erde können die Wurzeln nicht mehr atmen!

Schritt 4 – Stabiler Start ins Leben

Die Größe des Baumes entscheidet. Ein, zwei oder sogar drei Stützpfähle werden benötigt. Hierbei ist wichtig, dass der Pfahl mindestens 50 cm tief in die Erde geschlagen wird und nicht in die Krone des Baumes reicht, damit hier durch Reibung keine Schäden entstehen können. Um den Baum durch das Einschlagen der Pfähle nicht zu verletzen, können die Pfähle auch nach dem Ausheben der Pflanzgrube angebracht werden. Wenn die Holzpfähle unten leicht angespitzt werden, lassen sie sich mit dem Hammer in den Boden schlagen.

Schritt 5 – Wasser marsch!

Sitzt der Baum in seinem neuen Zuhause, gießt man ihn noch mit zwei großen Gießkannen Wasser an, damit sich das Erdreich setzt und der Ballen gut durchnässt wird. Um sicherzustellen, dass das Gießwasser auch wirklich den Pflanzballen erreicht hat, sollte man einen kleinen Wall aus Erde um die Pflanze errichten. An trockenen, warmen Herbsttagen sowie in längeren sommerlichen Trockenphasen ist der Baum die nächsten drei Jahre auf Wassergaben angewiesen. Der Ballen sollte nicht austrocknen, um Schäden am Baum zu vermeiden.

 

Für private Baumpflanzungen in der Stadt Braunau gibt es eine Förderung.
(Foto: Stadt Braunau)

 

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